#93 Ulf Leo Sommer und Peter Plate in der Plattenküche über die Entstehung ihres Musicals "Romeo & Julia"

Shownotes

Ulf Leo Sommer und Peter Plate sprechen in der Plattenküche über die lange Entstehung ihres Musicals Romeo & Julia, das sie seit über zwölf Jahren begleitet. Nach frühen Try-outs, Workshops und vielen neuen Songs wurde aus Shakespeares Klassiker ein großes Musical, das aktuell in Berlin läuft und ab August auf Tour geht – von Köln bis Wien und Zürich. Die Themen Liebe, Leidenschaft, Humor und Tragik passen für sie perfekt zu ihrer musikalischen Handschrift.

Sie erzählen von zentralen Songs wie Dann falle ich, Liebes Alles und Hormone und davon, wie wichtig emotionale Ehrlichkeit und Humor sind. Musical sei immer Teamarbeit, bei der jede Vorstellung durch neue Besetzungen anders klinge und sich ständig weiterentwickle. Besonders stolz sind sie darauf, dass Romeo & Julia Generationen verbindet – von Schulklassen bis zu langjährigen Theaterfans. Für beide steht fest: Musik begleitet sie jeden Tag, ein Leben ohne sie können sie sich nicht vorstellen.

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:08: Die Plattenküche heute mit Ulf Leosommer und Peter Blathe.

00:00:12: Wir bleiben beim Du, Peter und Ulf.

00:00:14: Nehmt uns doch bitte mal mit.

00:00:16: Wann

00:00:17: hat es denn bei euch so richtig Klick gemacht, dass Romeo und Julia als Musical funktionieren muss?

00:00:25: Das ist eigentlich eine ganz lange Geschichte.

00:00:28: Wir hatten schon vor zwölf Jahren einen ganz kleinen, man sagt, den Musical Try Out und zwar in der Stadt Kiel im Theater und da wollten wir gefragt, ob wir Musik machen wollen zur Rom in Julia und da haben wir ein paar Lieder beigesteuert und daraus ist dann im Prinzip Musiktheater entstanden und da haben wir also richtig gemerkt, okay, dieser Stoff, der lässt uns nicht los.

00:00:54: Also wir müssen das zu einem richtig großen Musical Ähm... zusammen schweißen.

00:01:02: und über die Jahre, da gab es einen Workshops, das ist auch so ein Begriff im Musical, man machte mal, bevor man ein Musical auf die Bühne stellt, gibt es einen Workshop und das war in dem Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr, das war im Jahr in das Schicksal-Stück.

00:01:30: und auch dachten, das passt zu uns.

00:01:32: Weil es ist Liebe, Sex, Tod.

00:01:34: Das sind ja eigentlich unsere zentralen Themen, die auch schon damals bei Rosenstolz irgendwie entscheidend waren und die bewegen uns immer

00:01:44: noch.

00:01:44: Was war die allerersteste Szene oder Melodie, die euch sofort klargemacht hat?

00:01:49: Das wird groß.

00:01:50: Das weiß man vorher nie.

00:01:52: Das ist ja auch das Schöne an unserem Beruf.

00:01:55: Du kannst ja keinen Erfolg planen.

00:01:59: Das wäre ja auch schrecklich, wenn das gehen würde.

00:02:01: Dann wären wir irgendwann wirklich alle Roboter und Computer.

00:02:04: Wir haben uns wirklich ... Weißt du, das Schöne an der Arbeit war eher, dass man auf einmal wieder eintauchen konnte, zum Beispiel in die Jugend.

00:02:12: Also zum ersten Mal in diese Gefühle.

00:02:14: Wie ist es denn, jung und verliebt zu sein, wenn die Hormone total verrückt spielen?

00:02:20: Aber dann ergibt es ja bei Romeo auch die klassische Rolle der Amme.

00:02:23: Das ist sozusagen ... Die Frau, die Julia tatsächlich großgezogen hat, weil die Eltern mal ja stinkreich.

00:02:31: Und die Mutter hat die Tochter nur ab und zu gesehen.

00:02:34: Eigentlich hat die ganze Arbeit an der Amme hängen.

00:02:36: Unsere Amme ist in den Wechseljahren.

00:02:39: Und das heißt, sie ist auch Hormon gesteuert.

00:02:43: Und es ist wirklich auch sehr komisch.

00:02:47: Eigentlich geht das ganze Stück immer nur um Hormone.

00:02:50: Und das macht es halt so anrührend, so lustig.

00:02:54: Ja, Hormone ist auch ein Song, den wir natürlich heute auch noch hören werden in der Sendung, aber wir fangen jetzt gleich mal an mit.

00:03:00: Dann Falle ich.

00:03:02: Dann Falle ich ist eigentlich, das ist schon so ein zentraler Song, das ist eigentlicher Song von der Balkons-Szene, der erste große ...

00:03:10: Du auch,

00:03:10: dann Falle ich.

00:03:11: Dann Falle ich, ja, ja.

00:03:13: Irgendjemand fällt.

00:03:14: Omyo fällt bei uns in der Inszenierung wirklich, übrigens.

00:03:18: Also, der klammert sich an den Balkon fest und fällt dann runter, weil er keine Kraft mehr hat.

00:03:23: den Arm zu halten, aber es ist eigentlich der große erste romantische Song zwischen den beiden.

00:03:28: Und ich würde schon sagen, es ist so eine Art Schlüsselsong von den beiden.

00:03:36: Ja, die Plattenkirche heute mit Ulf, Leo Sommer und Peter Blathe, Roman, Mio und Julia, das wunderbare Musical.

00:03:41: Seit zweieinhalb Jahren schon, wie wir gehört haben in Berlin, ein Thema.

00:03:45: Und jetzt ist natürlich seit einiger Zeit auch ein tolles Album von diesem Musical herausgekommen, was ich so klasse fand.

00:03:50: Ihr habt tolle Kolleginnen und Kollegen gefunden, die mitgemacht haben.

00:03:54: Ja, das war einfach so eine Idee von uns.

00:03:57: Wir hatten das schon mal bei unserer Musik-Kurte am siechsten Fünfzig.

00:03:59: Wir hatten es aber auch bei unserer Kindermusik bei Bibi und Tina.

00:04:03: Wir fragen immer unsere Ängsten Musiker und Musikerinnen und Freunde, ob sie Lust haben, ein Song beizusteuern und den eventuell auf ihre Art zu interpretieren, also losgelöst von dem Musical.

00:04:17: Manche entscheiden sich auch komplett für die Musical-Version und dabei kommen immer so schöne Sachen raus und diesmal hat das auch funktioniert.

00:04:25: Das sind wir sehr dankbar für.

00:04:26: Ja.

00:04:27: Und was ich das irgendwie das Krasse finde, ihr müsst uns da auch ein bisschen bitte in eure Arbeit, in eure Welten mit reinnehmen.

00:04:33: Also es ist ein Musical.

00:04:34: Okay, es ist ein Klassiker.

00:04:36: Okay.

00:04:36: Und jetzt ist es dann ein Album, das erschienen ist.

00:04:40: Es ist dann das Musical selber.

00:04:41: Es sind so viele Dinge mit Musik, mit Kostümen, mit Bühnenbild.

00:04:46: Da steckt ja so wahnsinnig viele Arbeit drin.

00:04:48: Wie muss man sich das vorstellen?

00:04:50: Wie plant man sowas?

00:04:51: Also eigentlich das ... Erleichternde für uns ist, Musical geht wirklich nur mit einem großen, gutem Team, also das Teamarbeit.

00:04:59: Wir sind im Prinzip ein Stellwerk und dann gibt es ganz viele, in Musical sagt man auch Gewerke, Menschen, die für die Kostüme zuständig sind, also die entwickeln das Licht, die Bühne, dann gibt es die Regie und ganz wichtig auch die Choreografien und ein wunderbarer Cast.

00:05:16: Also das sind ganz viele Menschen, die miteinander entzink laufen müssen, damit das gut funktioniert.

00:05:24: und wir sind so ein bisschen, ich würde sagen, die Zirkustirektoren da, die das alles zusammenhalten und die Leute zusammenbringen und das ist unter anderem unsere Aufgabe natürlich die Musik.

00:05:37: Aber dass wir da halt eben aufpassen, dass die Menschen gut miteinander arbeiten und in dem Fall hat es wirklich großartig funktioniert.

00:05:44: Es ist bisher eine wunderbare Reise gewesen und August läuft das in Köln an und geht dann wirklich bis nach Wien und Zürich und das ist natürlich Eigentlich ganz aufregend für uns, weil das gab's noch nie, dass ein Musical von uns auf so eine große Reise gegangen ist.

00:06:02: Und ihr seid damit dabei, ne?

00:06:03: Ja, wir sind

00:06:04: jetzt nicht jeden Abend dabei, weil für die Balkonszene, für die Balkonszene filmen wir uns zu alt.

00:06:10: Nein, wir sind ja wirklicherweise nicht auf der Bühne, ja.

00:06:15: Nein, aber wir sind natürlich bei den Exzellen dabei.

00:06:18: Und wir sitzen bestimmt auch mal so als, wir machen so Stichproben, ob alles funktioniert.

00:06:23: Also wir können natürlich nicht ganz loslassen.

00:06:25: Das verstehe

00:06:26: ich.

00:06:27: Der nächste Song, den wir hören aus eurem tollen Album, ist ein Song, der bei der Giovanni Zarella Show vorgestellt worden ist.

00:06:33: Ja, der Song ist unglaublich.

00:06:34: Vielleicht dazu, bevor wir den Song spielen, auch noch ein paar Worte von euch bitte.

00:06:37: Na,

00:06:38: liebes Alles ist ja ein Rosenstolz-Song, bei dem wir bei Barcelona geschrieben haben in einer Stadt der Estetges.

00:06:47: Und ist natürlich auch der zentrale Song eigentlich bei dem Musical Romeo and Julia.

00:06:55: Und er kommt kurz vor in der ersten Hälfte und dann bei der Eröffnung in der zweiten Hälfte nach der Pause wird es der Titelsong.

00:07:10: Ja, ohne dieses Lied gäbe es vielleicht Romain Thür ja gar nicht, also in unserer Musical-Fassung.

00:07:16: Ich würde sogar sagen, es ist wahrscheinlich einer der Songs, die uns, wenn man sich einen Song aussucht, um uns zu beschreiben, aber auch Peter's Geschichte mit Anna und Alm ist es liebes alles.

00:07:28: Die Blattenküche heute mit Ulf und mit Peter.

00:07:31: Wir freuen uns, ja, tolle Geschichte von Romeo und Julia heute ein bisschen genauer von euch zu hören.

00:07:37: Du hast gerade erzählt, Ulf, seid ab und zu auch im Publikum und schaut euch die Auftritte an, um zu sehen, ob da alles so ein bisschen passt und so weiter.

00:07:46: Verendet sich dann so mit der Laufe der Zeit auch das Musical von den Künstlerinnen und Künstlern, die auf der Bühne stehen?

00:07:53: Absolut.

00:07:55: Es lebt, das ist ja das tolle Anleif, es lebt.

00:07:58: Und es sind ja auch nicht immer die selben Darsteller, es gibt immer unterschiedliche Konstellationen.

00:08:03: Wir sagen auch nicht, es gibt zweite und dritte Besetzung, weil die Besetzung, die jetzt gerade spielt, ist immer die Hauptbesetzung für uns.

00:08:13: Jeder ist da ganz wichtig und gleichwertig.

00:08:15: Und natürlich ist, wenn da jetzt eine andere Konstellation, ein anderer Romeo mit eine anderen Julia spielt, gibt es eine andere Chemie und das Ganze klingt etwas anders und das finde ich ja so aufregend.

00:08:30: Das macht mich auch mal wahnsinnig nervös und ehrlich gesagt, dadurch glaube ich, packt es einen auch so und es ist so emotional, weil es passiert in dem Moment ganz neu.

00:08:40: Es ist jeden Abend ganz neu und deswegen lieben wir beide auch Musicals so sehr, weil das ist nie vorhersehbar und immer eine Premiere.

00:08:50: Der eine oder andere sagt ja, Rosa Linda ist eine Figur, die oft übersehen wird.

00:08:54: Warum bekommt sie bei euch so viel Spotlight?

00:08:57: Eigentlich dachte mir, wie kann man das am besten eigentlich den Zuschauern erzählen, indem man Romeo ein völliges Lied über die große Rosa Linda, die nichts von ihm wissen will, singen lässt und fünf Minuten später hat er die schon vergessen.

00:09:16: Das ist halt das Ding und das macht natürlich auch die ganze komik bringt es dann da rein.

00:09:21: und welche version von rosa linde hören wir denn?

00:09:24: welcher hast du dir denn ausgesucht?

00:09:25: bei es gibt ja zwei so ganz tolle

00:09:27: max rabel

00:09:28: ja und dann haben wir halt max gefragt max hast du lust rosa linde zu betrauern?

00:09:33: und wir hatten so viel freude im studio mit max weil max ist wirklich so ein großartiger künstler und es ist ja eine totale max rabel version von rosa linde die wir hier zusammen gemacht haben und ich bin ganz stolz auf die version.

00:09:47: ich liebe diese.

00:09:48: Zu Gast heute in der Plattenküche Ulf, Leo Sommer und Peter Blathe.

00:09:51: Wir sprechen über das Musical Romeo und Julia, das im August in Köln starten wird.

00:09:58: Und am besten kann man mal auf die Homepage gehen, denn die gilt es natürlich auch, ne?

00:10:04: Natürlich in München zum Beispiel.

00:10:06: Das ist ja meine zweite.

00:10:08: Also ich muss sagen, mein Vater lebt in München und deswegen finde ich das auch immer sehr wichtig.

00:10:14: Das ist der Hutlob.

00:10:19: Mein Vater fühlt meine Arbeit am meisten, wenn wir mal nach München mit unseren Sachen kommen.

00:10:24: Dann ist er auch stolz, weil was ich hier in Berlin mache, das interessiert ihn immer gar nicht so sehr.

00:10:29: Deswegen ist das für mich eine Herzensangelegenheit.

00:10:32: Und du hörst dich aber auch ganz feinisch an.

00:10:35: Ja,

00:10:36: ja.

00:10:36: Ja, wahnsinnig nein.

00:10:37: Ich komme ja eigentlich aus Thüringen und mein Vater ist dann nach der Wende nach München gezogen und trotzdem haben wir beide eigentlich einen ziemlichen Bezug dazu.

00:10:46: Also das ist zu den Süden.

00:10:47: Aber eigentlich zu allen Städten in Deutschland.

00:10:50: Also ich bin auch sehr aufgeregt, wie das in Köln zum Beispiel läuft.

00:10:57: Das wird ein aufregendes Jahr.

00:10:59: Ihr habt ja schon einige Geschichten, einige Vorführungen in Berlin natürlich schon mitbekommen.

00:11:04: Kann man denn was sagen von den Zuschauerinnen und Zuschauern, von dem Publikum?

00:11:09: Ist es gemischt?

00:11:10: Sind es unterschiedliche Generationen?

00:11:12: Kommt eine Familie rein?

00:11:13: Erzähl selber bitte.

00:11:14: Das Tolle am Musical ist wirklich, dass das für Jung und Alt ist.

00:11:18: Und wir haben sehr viel junge Menschen tatsächlich, aber halt auch viele in Ulfsalter.

00:11:24: Entschuldigung, da

00:11:25: musst du jetzt fragen.

00:11:27: Also

00:11:27: sehr junge Menschen?

00:11:28: Nein.

00:11:28: Nein, also... Also es ist wirklich viele auch in unserem Alter.

00:11:33: Also von jung bis ganz alt, das ist so schön.

00:11:35: Wir hatten mal ein Musical, das hieß Kudam-Sechsen-Fünfzig und das ging um die Fünfzehrjahre.

00:11:41: Und da war der Wahnsinn, da hatten wir Leute mit weit über achtzig, die kamen sich das angeschaut hatten.

00:11:48: Und da haben wir ein Gästebuch ausgelegt und die Leute sollten reinschreiben, wie sie es fanden, aber auch ihre Erlebnisse.

00:11:55: Und das war so anruhend.

00:11:57: Und dann kamen die dann wieder und haben und gesagt, nächstes Mal bringe ich meine Enkelkinder mit.

00:12:01: Und das ist das Tolle, glaube ich, am Musical, dass es wirklich Generationen verbindet.

00:12:06: Das ist eine sehr, sehr schöne Sache.

00:12:08: Das ist natürlich auch, was ich so toll finde.

00:12:10: Es kommen Schulklassen auch, also das kommen in Romeo und Julia.

00:12:18: Und das finde ich natürlich aufregend, weil ich erinnere mich auch noch an meine ersten Besuche im Theater, mit der Schulklasse.

00:12:26: Wie prägend das für mich war, ich Theater und überhaupt Kunst erst kennengelernt und das bleibt.

00:12:31: Daran erinnert man sich ein ganzes Leben.

00:12:33: und das finde ich natürlich toll, wenn ich an die jungen Menschen da sehe, die erstmal teilweise ein bisschen denken, oh Gott, was passiert jetzt.

00:12:41: und wenn man da irgendwie wenigstens die Hälfte infiziert, die dann sagen, ach ich gehe wieder ins Theater, dann haben wir schon ganz viel geschafft.

00:12:49: Nächsten Song nehmen wir uns anhören von Romeo und Julia aus.

00:12:52: dem Musical heißt Luftschloss mit Neon Licht zusammen in der Plattenküche auf Donau III FM.

00:12:58: Heute mit Ulf Leo Sommer und Peter Blate.

00:13:00: Wir haben gerade über die Stuhlklassen gesprochen, die das Musical besucht haben und Romeo und Julia cool finden.

00:13:06: Es ist also, was die Sprache angeht, bei der Jugend noch nicht alles verloren.

00:13:12: Ja, das Schöne ist, dass unsere Dialoge sozusagen.

00:13:15: Das ist ja von Shakespeare und damals ... Das war sogar die erste Übersetzung.

00:13:20: Die ist die erste

00:13:22: Übersetzung.

00:13:22: Es

00:13:23: ist die erste Übersetzung vom Schlägel.

00:13:25: Und diese Übersetzung ist so schön.

00:13:29: Und das ist überhaupt nicht kompliziert oder so.

00:13:31: Man sitzt eher teilweise davor und denkt,

00:13:36: wow,

00:13:37: sind das schöne Sätze.

00:13:39: Und die haben wir auch so gelassen, wie es damals übersetzt wurde.

00:13:44: Und ... Trotzdem versteht man alles.

00:13:46: Das ist einfach, weil auch die Sprachmelodie, wie die geschrieben haben, das ist so anrunden, so schön.

00:13:54: Und wie gesagt, auch ob so lustig, also das ist toll.

00:13:59: Und das zu sehen, dass die jungen Leute das dann auch so aufsaugen, das ist natürlich schön.

00:14:03: Dann kommen wir jetzt zu dem Song, über den wir ja auch schon kurz gesprochen haben.

00:14:07: Hormone.

00:14:09: Wahrscheinlich sehr viel Spaß gemacht euch, den Song zu schreiben, ne?

00:14:13: Ich glaube, das hört man.

00:14:14: Die Stimmung hört man ganz zum Schluss.

00:14:16: Also, die Zuhörgerinnen sollten eigentlich bis zum Ende dranbleiben.

00:14:22: jetzt bei dem Song und aufmerksam.

00:14:24: Natürlich.

00:14:26: Ich bin jetzt bei Annette.

00:14:27: Also, Annette ist übrigens auch wirklich ein Mensch, den wir wahnsinnig lieben.

00:14:33: Das ist eine Arbeitsfreundin und auch eine private Freundin geworden.

00:14:38: Was uns verbindet, ist echt der Humor.

00:14:40: Dass wir wirklich so viel lachen im Studio.

00:14:43: Und dadurch haben wir schon einen und den anderen Song gemacht.

00:14:47: Aber das war wirklich eine besondere Arbeit, weil wir das so ein bisschen rumgespielt haben.

00:14:55: Und am Ende hört man ja was passiert und wir dachten, okay Annette, das machen wir nicht noch mal.

00:15:01: Das ist jetzt a one-take und den lassen wir jetzt so.

00:15:04: Die Plattenküche heute.

00:15:05: Es geht um das tolle Musical Romeo und Julia im Sommer also.

00:15:11: Aber jetzt kann man fast schon sagen, im August geht es dann los bei uns in Deutschland.

00:15:14: Die Cowboys aus Berlin sind auch mit dabei, mit dem Song Just Don't Take The Rich Guy, Bossos und Romeo und Julia finde ich cool.

00:15:24: Ja, das war The Bossos, die machen eigentlich ganz oft mit bei unseren Projekten.

00:15:30: Also die haben auch Mädchen auf dem Pferd schon gesungen für das Baby und Tina Album.

00:15:35: Und jetzt hier bei Romeo und Julia hatte ich die Idee, ich dachte, Naja, es wäre schon toll, wenn die das auf Englisch singen.

00:15:42: Und dann haben wir diesen Text halt geschrieben.

00:15:45: Und das ist schon sehr lustig.

00:15:47: Und wir mussten ihn natürlich ein bisschen umdeuten.

00:15:52: Also, der komplette deutsche Text hätte jetzt nicht zu den meinen Jungs gepasst.

00:15:56: Deswegen mussten wir da so ein bisschen die Fantasie spielen lassen.

00:16:01: Ja, und ich finde, die haben das so lustig gesungen.

00:16:03: Das ist, ja, liebe ich auch sehr.

00:16:06: Ja, und das ist toll an den Sie kommen auch immer zu unseren Vorstellungen.

00:16:11: Die sind Dauergast bei uns im Musical nicht Dauergast, nicht jeden Tag.

00:16:17: Aber zu den Prämieren waren sie da.

00:16:20: Das sind fast alles Menschen gewesen, die auch Roman Julia-Fans geworden sind durch das Musical.

00:16:28: Ja, Ulflio Sommer und Peter Blatt sind heute meine Gäste, das Musical Romeo und Julia ab August dann bei uns auch im Süden zu sehen.

00:16:35: Ja, ihr habt es erzählt.

00:16:36: Es geht um Liebe, es geht um Sex.

00:16:38: Ist es denn oder?

00:16:40: man kann nicht sagen leichter, aber was ist der Unterschied, wenn man jetzt eine gute laude Nummer macht?

00:16:44: Oder man kommt jetzt zu dem Song mit Conchita Wurst.

00:16:47: So kalt ist der Tod.

00:16:49: Ja, auf jeden Fall.

00:16:50: Also das ist diese Zeit, wo man sich so schämmäßig so hinter das Kavir setzt und sagt, ich lass mal gucken, was kommt.

00:17:01: Das stellen die Leute sich immer so vor, das ist nicht so.

00:17:04: Also, du gehst schon, bevor man anfängt, ein Lied zu schreiben, überreden wir immer erst mal ganz lange darüber, was wollen wir erzählen, welche, wir nennen das Temperatur, welche Temperatur könnte das Lied haben.

00:17:17: Und jetzt bei Conchita.

00:17:18: Conchita hat ja bei uns tatsächlich, also Tom, hat ja bei uns auch tatsächlich den Todesengel gespielt, auch auf der Bühne.

00:17:24: Das ist ja eine androgyne Figur, sozusagen, unser Todesengel.

00:17:29: Und den gab's ja bei Shakespeare in dem Sinne gar nicht.

00:17:33: Und es wird oft von, man nennt das Counter-Tinor, also von einem Counter-Tinor gesungen.

00:17:40: Aber Conchita hat das zum Beispiel auf seine Art interpretiert und auch ganz, ganz wunderbar gemacht.

00:17:45: Und die Gesangsofnahme von Sokalter Tod lieb ich so sehr.

00:17:49: Aber ich würde wegen melancholisch und fröhliche Songs ... Ich persönlich finde es ... viel schwerer, fröhliche Songs zu schreiben.

00:17:59: Also das ist, ich finde Melancholie liegt uns beiden, glaube ich, fast mehr im Blut.

00:18:06: Aber wenn dann ein fröhlicher Song passiert, bin ich besonders stolz drauf.

00:18:10: Also ich muss sagen, am stolzesten bin ich immer über die fröhlichen Abgelieder.

00:18:14: Dann

00:18:14: hören wir uns jetzt an.

00:18:15: So kalt ist der Tod mit Conchita Wurst hier in der Plattenküche auf Donau III FM.

00:18:20: So schnell gehen leider zwei Stunden mit Leo Sommer und Peter Blatt und dem Musical Romeo und Julia zu Ende, das wir heute vorgestellt haben.

00:18:28: Los geht's im August in Köln und wer es gar nicht mehr aushält, kann auch noch nach Berlin fahren, denn da läuft es ja noch.

00:18:36: Da spielen wir auch noch bis Mitte Februar.

00:18:38: Und dann geht's ja ab Mitte März, geht's dann schon weiter mit unserem nächsten Musical.

00:18:43: Das heißt, wir sind am Leben gut.

00:18:44: Oh mein Gott.

00:18:45: Ja.

00:18:46: Ich hoffe, da lädt es uns auch wieder ein.

00:18:48: Da hat man mich auch ganz viel zu erzählen.

00:18:51: Sehr gerne.

00:18:51: Weil die nächste Frage wäre gewesen, gibt es bei euch beiden auch mal einen Tag ohne Musik?

00:18:57: Ohne Musik?

00:18:58: Nein.

00:18:59: Ein Tag ohne Musik wäre ja ein verlorener Tag.

00:19:01: Ja.

00:19:02: Ja, nee, also Musik ist... Ich hab ja so einen, das haben ja viele, die mit Musik, ich hab sowieso ständig irgendein Song in

00:19:10: meinem Ohr,

00:19:11: der treibt mich auch in den Wahnsinn, aber irgendein Lied hör ich immer sozusagen, ich brauch dazu auch kein Gerät.

00:19:18: Also ich muss zum Beispiel abends zum Kochen oder so was, hab ich immer Musik an und freu mich schon den ganzen Tag, wenn ich abends ganz in Ruhe meine Musik hören kann, also nicht meine, sondern Musik.

00:19:29: Also ich hör privat jetzt seltener meine Musik, es sei denn, wir arbeiten gerade ein neuer Musik, also an Demos, dann habe ich das die ganze Zeit, dann höre ich das manchmal abends nach der Arbeit, also nachdem wir komponiert haben, dreißigmal das Lied und das ist für mich ehrlich gesagt das schönste überhaupt im Beruf Demos zu hören dann.

00:19:50: Meine Lieben!

00:19:51: Alles, alles Gute für euer Musical in Deutschland.

00:19:54: Zum einen natürlich jetzt mal für Romeo und Julia.

00:19:57: Und für das neue Musical, da lade ich euch sehr gerne wieder ein.

00:20:00: Vielleicht können wir das dann auch face-to-face in Berlin machen.

00:20:03: Das ist immer schöner als über Teams.

00:20:05: Vielen Dank für eure Zeit und alles, alles Gute.

00:20:09: Vielen

00:20:09: lieben Dank und ganz lieben Grüße.

00:20:11: Und bis bald, bis gerne hier in Berlin.

00:20:12: Danke

00:20:13: schön.

00:20:14: Tschüss.

00:20:17: Donau-Dreifem, Matzes Plattenküche mit Matze Ehring.

00:20:22: Immer Dienstag ab zwanzig Uhr und Samstag

00:20:25: ab

00:20:25: achtzehn

00:20:26: Uhr.

00:20:26: Präsentiert vom Tenchert Immobilien, wir sind mit über dreißig Jahren Markterfahrung für euch vor Ort.

00:20:33: www.tenchert.de.

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