#91 Heute in Matze’s Plattenküche: Peter Maffay spricht über Musik für Kinder und große Botschaften

Shownotes

In Tutzing spricht Peter Maffay offen über sein Kindermusical Anouk – ein Projekt, das tief in seiner Familie verwurzelt ist. Die ursprüngliche Idee stammt von seiner Frau Henrike, inspiriert von gemeinsamen Gute-Nacht-Geschichten für Tochter Anouk. Aus diesen Erzählungen entstanden Bücher, Musik und schließlich ein Musical, das Kindern Mut machen, Fantasie fördern und Werte vermitteln soll. Maffay erklärt, wie wichtig ihm dabei die Perspektive der Kinder ist: ehrlich, nicht künstlich kindlich, auf Augenhöhe. Musikalisch kennt Anouk keine Grenzen – vom Chanson bis Rock –, immer im Dienst der Geschichte. Unterstützt wird das Projekt von engen Weggefährten wie Johannes Oerding und einem starken Kreativteam. Auch persönlich wird es: Maffay spricht über seinen bewussten Gang runter nach der Abschiedstournee, über Zeit für Familie, neue Songs im Studio und darüber, warum weniger Konzerte für ihn heute mehr Qualität bedeuten. Anouk steht dabei sinnbildlich für seinen aktuellen Lebensabschnitt – reduziert, bewusst und voller Haltung.

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00:00:01: UNOW-DREI-FM.

00:00:02: Matze ist

00:00:03: Plattenküche

00:00:04: mit Matze Ehring.

00:00:06: Präsentiert von Tenchert

00:00:08: Immobilien.

00:00:08: Heute bin ich in Tutsingen bei Peter Maffay und wir sprechen über sein Kindermusical.

00:00:13: Anouk, ein Projekt, das ihm persönlich sehr am Herzen liegt und das Kind an Mut machen, Fantasie fördern und Werte vermitteln soll.

00:00:21: Peter, erzähl doch bitte, wie ist die Idee entstanden?

00:00:24: Also, ich hol ein bisschen aus, wenn du erlaubst.

00:00:25: Gerne.

00:00:26: Die Idee zu dieser Geschichtenfolge stammt ja nicht von mir.

00:00:32: oder ämsige Urheber ist Hendrik in meiner Form.

00:00:36: Und der Hintergrund, vor dem sich das alles abspielt, wird bestimmt durch unsere kleine Tochter Anouk.

00:00:43: Hendrik wollte einfach der kleinen Dame an Geschenk machen und hat ein paar Geschichten geschrieben.

00:00:50: um sie ihr zu Weihnachten zu schenken und in der Hoffnung, dass Anu irgendwann, wenn sie achtzehn und neunzehn ist, diese Geschichten liest und sich darüber freut.

00:00:59: Dann haben ein paar Freunde, ich kürze mal ein bisschen ab, Wind davon bekommen, haben gesagt, liest mal vor.

00:01:05: Hendrik hat das gemacht und diese Freunde haben gesagt, das sind vielleicht Geschichten, die auch andere gerne hören wollen oder über die sie sich freuen würden.

00:01:12: Warum macht ihr nicht ein Buch draus?

00:01:14: Und da hat es natürlich dann ein bisschen gefunkt, weil das ein schöner Gedanke ist.

00:01:19: ist, Hendricka machte sie auf die Suche nach einer Illustratorin oder einem Illustrator, entdeckte jemanden, den sie großartig fand, er hatte nur keine Lust damit zu machen.

00:01:31: Aber wenn man Hendricka kennt, dann weiß man, dass sie hartnäckig sein kann, wie sonst etwas, und die so lange hat sie insistiert, bis Joel Thuloneas, so heißt die Illustratorin, nachgegeben hat, gesagt den Gottesnamen, dann mache ich mit.

00:01:45: Daraus ist das erste Buch entstanden.

00:01:47: mit guten Nachtgeschichten.

00:01:49: Warum gute Nachtgeschichten?

00:01:51: Weil Kinder nicht gerne ins Bett gehen.

00:01:53: Ja.

00:01:55: Und wenn man ihnen aber eine schöne Situation schafft, in den Geschichten vorliest und so weiter, und sie vielleicht auch ein bisschen mit einem Trick verführt, dann tun sie das doch.

00:02:05: Der Trick dabei ist, dass man ... dass Herrn Wicke zumindest in den Geschichten vorgibt, dass Anouk, die Hauptfigur, die Protagonistin, nachts auf Reisen geht.

00:02:17: Und Dinge erlebt ihn in ganz anderen Welten in ihren Träumen eintaucht.

00:02:21: Wenn sie dann aufgeweckt wird von ihren Eltern und noch Schlaftrunken ist, dann ... dann behauptet sie und erzählt sie euphorisch von den erlebten Dingen, was ihr von den Eltern nicht abgekauft wird.

00:02:33: Und sie hat aber dann in den Händen sehr oft irgendeinem Gegenstand, den sie aus diesen Erzählungen und aus dem Erlebten mitgenommen hat und behauptet dann einfach, die Erwachsenen, die sind nur einfach zu erwachsen, die verstehen diese Vorgänge nicht.

00:02:46: Eine Verbündete gibt es, da ist die Oma, die hat nämlich ähnliche Geschichten erlebt und die beiden tauschen sich dann immer aus.

00:02:52: So, dann war dieses Buch fertig.

00:02:55: Und wir kriegten das zu sehen und siehe da, die Figuren hatten autobiografischen Charakter.

00:03:02: Also der Papa putzt sich die Zähne mit Anouk vom Spiegel und hat dieselben Tattoos wie ich.

00:03:08: Joel hat ganz einfach gesagt, wenn ihr solche Geschichten schreibt für die Kleine, dann sollten die Akteure, die drinnen stattfinden, auch so aussehen.

00:03:17: Also sieht das Kinderzimmer von Anouk so aus.

00:03:21: Da ist die Oma so abgebildet, der Opa so abgebildet.

00:03:24: die Tanten und natürlich die Eltern.

00:03:27: Und diese Verbindung, die, wenn du so willst, von uns nicht herbeigeführt worden ist, sondern von Joël, das hat sich als alleinstellungsmerkmal, wenn ich das mal so sagen darf, herausgestellt.

00:03:41: Und wir haben festgestellt, dass die Leute das irgendwie witzig finden.

00:03:45: Was ist dann daraus resultiert, daraus entstanden, kleine Aufzüttel, Es gab ja dann auch, logischerweise, wir haben lange darüber gesprochen und aber sehr schnell uns darauf geeinigt, dass man diese Geschichten begleiten kann mit Musik, ähnlich wie bei Tabaluga.

00:04:03: Da wurden von Stücke geschrieben, die in diese Inhalte passten.

00:04:07: Und mit diesen Musiktalen und den Geschichten sind wir unterwegs und lesen gelegentlich mal für eine kleine oder größere Schafung großen und kleinen Kindern, lesen wir aus diesem Buch vor.

00:04:18: Und das ist enorm, enorm witzig.

00:04:21: Irgendwann kam jemand und sagte ihm nach dem dritten Buch, hättet ihr den, oder könntet ihr euch vorstellen, so etwas mal auf die Bühne zu bringen?

00:04:29: Und da klingelte es natürlich nicht unerheblich.

00:04:32: Wir haben ja mit Zawadugan und Inszenierungen lange genug zu tun gehabt.

00:04:38: Es lag also wirklich nahe, zu sagen, why not?

00:04:42: Freuen wir auf die Schnauze, dann ist es das.

00:04:44: Aber es mal auszuprobieren, könnte ganz ratzvoll sein.

00:04:47: Und das funktioniert.

00:04:48: Also das ist ganz... Witzig.

00:04:50: Das war der Titelsong aus dem Musical Anouk mit Peter Maffay und Johannes Erding war auch mit an der Werkbank.

00:04:57: Johannes und ich musizieren gelegentlich zusammen, wahrscheinlich mehr als vielleicht andere.

00:05:06: Das hat einen guten Grund.

00:05:08: Ich schätze seine Fertigkeiten, seine Erhaltung.

00:05:13: Johannes ist ein ganz guter, guter, toller Musiker.

00:05:19: ein äußerst sympathischer und integrierer Mensch.

00:05:23: Also daraus ist eine gute Freundschaft entstanden.

00:05:28: Wenn wir ein paar Jahre zurückgehen, begonnen hat das mit unserem Unpluggedalbum in Halle, welches wir dort aufgenommen haben.

00:05:35: Da kam Johannes das erste Mal hinzu.

00:05:37: Freunde hatten mir eindringlich geraten, mich um ihn zu bemühen, das habe ich dann gemacht und auch nie bereut.

00:05:45: Johannes war auch auf der letzten Tour, er hatte vor, bei ein, zwei Konzerten mal ein bisschen mitzumischen.

00:05:54: Am Ende war er fast bei jedem Abend dabei und das war gut so.

00:05:58: Also wir machen was zusammen und es lag nahe, ihn einmal zu fragen, ob er sich da mit hineinbegibt in diesen Zirkus.

00:06:05: Was ist denn der Unterschied, Peter, wenn man jetzt ein Rock-Song oder einen klassischen Peter Muffay-Song, wie wir ihn kennen, produziert, wenn man das vergleicht mit einem Kindersong, mit einem Musical?

00:06:16: Mathe, ganz wenig Unterschied.

00:06:19: Also wenn du zum Beispiel die ganzen ... Ich hab den Schlüssel gemacht und das klingt wie Hard Rock.

00:06:30: Die Spinne singt ein trauriges Lied darüber, dass sie sich in der Liebe geirrt hat.

00:06:36: Das ist eine Ballade oder eine Chance.

00:06:39: Du bedienst immer mit der Musik eigentlich die Geschichte.

00:06:44: Du bedienst ja nicht den Peter Maffay oder whoever, sondern du bedienst die Geschichte.

00:06:49: Und deswegen sind die Musiken ... abgestimmt auf die Inhalte, die in der Geschichte stattfinden.

00:06:55: Und das ist eine wahnsinnig schöne Voraussetzung für einen Künstler, weil du kannst stilistisch in jeder, also du kannst autonal, du kannst jazz, du kannst rock, du kannst chanson, du kannst alles machen.

00:07:12: Es muss nur wirklich passen.

00:07:14: So.

00:07:15: Und jetzt beginnt die Schwierigkeit.

00:07:17: Kinder sind unglaublich anspruchsvoll.

00:07:21: Wenn du langatmig wirst, wenn du nicht in das richtige Regal gegriffen hast, bohren die in der Nase oder sich verschwinden und gehen raus.

00:07:30: Du musst also wirklich sehr vorsichtig und trotzdem spontan agieren.

00:07:43: Es gibt Leute, die wollen paar Zugkindlich sein und das ist peinlich und funktioniert auch nicht.

00:07:51: Man muss seine Intuition ein bisschen vertrauen und ein bisschen in sich herumkramen und sagen, was war mir als Kind früher wichtig?

00:07:59: Ich erinnere mich an meine Situation, wenn irgendjemand aus meinem Umfeld uns aus einem Buch vorgelesen hat, was war das?

00:08:07: Welcher Zauber hat da irgendwie gewirkt, dass man bei der Stange blieb?

00:08:14: Und natürlich sind das dann Worte wie Vertrauen, eine behütete Situation, ein Inhalt, der interessant ist und der gültig ist in der Perspektive von Kindern.

00:08:31: Also vor allem auch die Bereitschaft auf Kinderaugenhöhe zu agieren.

00:08:37: Und das hat der Regisseur der Stücke sehr schön gemacht.

00:08:42: Du musst wissen, dass diese Vorstellungen... keine überdimensionale Größe haben.

00:08:49: Es sind kleinere Situationen mit hundert, zweihundert, dreihundert Personen, die uns dann besuchen.

00:08:58: Die sind auch Nachmittags die Vorstellung?

00:09:00: Na klar.

00:09:01: Und es sind Schulklassen und so weiter.

00:09:03: Es unterscheidet sich von Taylor Swift erheblich.

00:09:09: Also ... Aber es ist charmant und die Stilmittel sind sehr, sehr einfach.

00:09:16: Und das wird während des Stückes, wenn es stattfindet und gespielt wird, wird das umgewandelt von den Akteuren.

00:09:22: Die sind also nicht nur Künstler, die das Stück spielen, sondern das sind Requisiteure gleichzeitig, das sind Kulissen-Schieber und so weiter.

00:09:33: Aber das ist alles Teil der Handlung.

00:09:35: Und da gibt es zum Beispiel ein Bett.

00:09:37: Natürlich, weil in dieses Bett steigt man rein, um nachts in ... zu schlafen, um dann aufzuwachen und in den Traum einzusteigen und dieses Bett wird dann zum Chef.

00:09:47: oder wird zu einer Gondel in einer Achterbahn umfunktioniert und so weiter.

00:09:54: Und es ist so naiv, dass du als Erwachsener da sitzt und sagst, bin ich jetzt bekloppt, weil ich lache und weil ich mich amüsiert fühle?

00:10:01: oder was passiert da eigentlich.

00:10:02: Die Blattenküche heute mit Peter Maffay.

00:10:05: Wir sprechen über das Kinder-Musical Anugpeter, das nächstes Jahr live zu sehen ist.

00:10:10: Ich merke schon, dieses Musical ist eine ganz besondere Herzenssache für dich.

00:10:14: Man kann auch fast sagen, der Familienbetrieb heißt Und da machen alle mit.

00:10:18: Also, das hängt wahrscheinlich dieser Vergleich ein bisschen.

00:10:21: Aber Wilhelm Busch hat ja irgendwann mal sich hingesetzt und Zeichnungen für seine Kinder gemacht.

00:10:26: Und vermutlich auch nicht daran gedacht, einen Bug drauf zu machen.

00:10:28: Und was für einen ist daraus?

00:10:30: Also, ich habe ja diese Geschichten gefressen, vom vorn bis hinten, und wusste nicht, wie das zustande gekommen ist.

00:10:39: Als klein war, habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht.

00:10:41: Aber ein ähnlicher Prozess hat da stattgefunden.

00:10:44: Und es ist wirklich auch im Hinblick der Quintessenzen, die aus den Geschichten resultieren.

00:10:51: Anuk ist ja eine unternehmungslustige, kleine Person, wie auch das Original.

00:10:58: Und sie ist ein Umwandler von, wie formuliere ich das am besten, von Umständen.

00:11:05: Also ein Junge der Angstheit.

00:11:09: und dann nicht aus sich herausgeht und seine Aufgaben, die er gestellt bekommt, nicht lösen kann.

00:11:15: Dem hilft sie und dann wird aus der Angst plötzlich eine Stärke.

00:11:21: Wenn einer gedisst wird, dann hilft sie und der ist plötzlich geachtet und sein Selbstwertgefühl wird stabilisiert, zumindest oder gestärkt.

00:11:33: Es geht also immer darum, eine Schwäche in eine starke umzuwandeln.

00:11:38: Und Anouk ist sozusagen die Brücke dazu.

00:11:41: Ich kenne dich als Perfektionisten.

00:11:43: Es gab Soundchecks für Mini-Konzerte und andere Dinge in der Vergangenheit, wo du quasi Stunden lang gefühlt mit deiner Band dort die Anlage und so weiter getestet hast.

00:11:56: Wie ist es jetzt bei diesem Musical gewesen oder bei dem Buch oder mit Anouk zusammen mit der Frau zu arbeiten?

00:12:02: Ist es mal ein Punkt, wo die berühmte Red Line dann von Peter ist und sagt jetzt ist Schluss?

00:12:06: Nein.

00:12:07: Ich bin ja ... was soll ich?

00:12:09: Ich bin Zaungast.

00:12:11: Und ich erlaube mir, den Luxus dann gelegentlich irgendetwas in den Raum zu werfen, was ich aber wirklich klar und deutlich als meine persönliche Meinung darstelle, und alle anderen mögen sich nicht danach richten, wenn man nicht danach ist.

00:12:25: Klar, ich werd schon gefragt, wie findest du ... Die Sängerin, den Sänger, den Song, den Song... Was fällt dir dazu an?

00:12:34: Dazu gebe ich meinen Senf.

00:12:37: Aber sehr viel mehr eigentlich nicht.

00:12:40: Das sind schon Leute, die ihr Bösenes kennen.

00:12:45: Und ich hab diese ganzen Sachen, diese handwerklichen Quintessenzen und so.

00:12:51: Die hab ich nicht gepachtet.

00:12:52: Ich bin auch kein Regisseur und so weiter.

00:12:53: Ich kann auch nur, wie gesagt, als Zuschauer, meine Meinung.

00:12:57: Natürlich habe ich ein paar Erfahrungen sammeln können in über fünfzig Jahren.

00:13:05: Aber meine Statements sind nur ein Teil dessen, was insgesamt an Aufkommen, an Kritikpunkten, positiv, negative und so weiter existiert.

00:13:16: Ich kann aber ein bisschen Situationen erleichtern, beispielsweise wenn es um Musik geht.

00:13:23: Habe ich von Anfang an gesagt, Leute vergrabt euch, In Ruhe, in einem Studio, in dem euch niemand stört, das ist nämlich hier.

00:13:33: Nehmt euch die Zeit, lasst euch durch niemanden pushen.

00:13:36: Geht nur raus, mit etwas voran, ihr wirklich glaubt.

00:13:40: Wenn ihr das nicht tut, fällt es euch und uns allen auf die Füße.

00:13:43: Bleibt so ehrlich und so transparent wie irgendwie möglich.

00:13:47: Das sind so ein bisschen die Dinge, die ich... wie ich beitragen

00:13:50: kann.

00:13:50: Peter Maffa ist heute zu Gast in der Blattenküche.

00:13:53: Wir sprechen über das Kinder-Musical Anouk.

00:13:56: Die Musik von dir und deinen Freunden verleiht, finde ich, dem Musical eine ganz besondere Tiefe.

00:14:02: Peter, wer sind denn die Darsteller und Darstellerinnen?

00:14:05: Es gibt einen Konzertveranstalter, der in Stuttgart sitzt und der uns ein Team bestimmen, eben grundlegend, wenn du willst, die ganze Produktion.

00:14:15: Das wir bei der Produktion ein relativ hohes Mitspracherecht haben.

00:14:22: Das basiert ein bisschen, oder ist auf meiner Mist geboren.

00:14:28: Ich bin da der Quero Land, wenn du so willst, weil ich aus den Erfahrungen, die ich gemacht habe, weiß, je mehr man Ursprung bleibt, desto eher hat man die Chance, dass aus der Geschichte wirklich eine gute Wert.

00:14:41: Und dieses Recht haben wir uns gesichert.

00:14:44: Aber ansonsten in den ganzen Abläufen, in der Organisation, in der Logistik und so weiter, haben die Stuttgarter das Sagen und das machen die recht gut.

00:14:53: Die haben viele erfolgreiche kleine, aber auch große Produktionen gemacht, die sind erfahren genug, die haben das Know-how dazu.

00:15:01: Aber wir sitzen regelmäßig zusammen, zum Beispiel, wenn eine Besetzung neu passiert, nach Zickkonzerten ist das durchaus üblich.

00:15:10: Und dann werde ich schon mal gefragt, hier sind drei Künstlerinnen, die in Frage kommen, gib uns mal deinen Voting ab, wen würdest du dem Vorrang geben?

00:15:22: Das kann ich dann machen, aber auch das wiederum ist nur meine Meinung.

00:15:27: Und wenn drei andere Meinungen sind, Und dann pack ich an und halte die Klappe.

00:15:33: Dann ist das Ding gelaufen.

00:15:34: Gibt es einen Song, der dir vom Album ganz besonderes am Herzen liegt?

00:15:39: Weil ich hab auch beim Anhören der ZD mir gedacht, da ist immer so ein bisschen das Klavier im Vordergrund, ne?

00:15:45: Also es gibt einen musikalischen Leiter, so wie es ist.

00:15:50: Den Hendricka an Land gezogen hat, Jens Gillis.

00:15:55: Dieser Typ ist sowas von enorm begabts.

00:16:01: Man läuft solchen Menschen im Leben nicht jeden Tag über den Weg.

00:16:07: Ein bisschen wie bei Johannes zum Beispiel.

00:16:10: Oder bei Johnny, vor ein paar Jahrzehnten hatte ich einen Freund, der ähnlich viel einbrachte in einem gemeinsamen Projekt.

00:16:18: Und Jens ist ein absoluter Musical-Affiner-Künstler.

00:16:22: Stoffe für Musicals, die in einer extrem komplexen, musikalischen Form versteht sehr viel vor Musik.

00:16:29: Und sein Hauptinstrument ist Klavier.

00:16:31: Aber es kommt noch ein anderer Aspekt hinzu.

00:16:34: Wenn Dinge sehr klein werden, dann wird die Musik ja auch klein.

00:16:39: Und ein Klavier ist nach wie vor wahrscheinlich das beste Instrument um Musik.

00:16:46: zu performen.

00:16:47: Heute bin ich zu Gast bei Peter Maffay in Tutsingen und wir sprechen über das Kinder-Musical von ihm.

00:16:52: Wenn die Anug dann älter ist, Peter, werden wahrscheinlich auch die Geschichten anders werden, oder?

00:16:58: Das, ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie sich das entwickelt.

00:17:02: Ich würde, du hast es eigentlich schon auf den Punkt gebracht, man kann eine Geschichte stagnieren lassen oder eine Folge von Geschichten stagnieren lassen.

00:17:14: Du kannst dann die hundred und neunzigtausendste Folge von Anouk irgendwann so.

00:17:19: Oder du passst diese Figur einer normalen Entwicklung an.

00:17:25: Der Unterschied zum Beispiel bei Tawaruga und von Tawaruga zu Anouk ist, dass Tawaruga wirklich eine Märchenfigur ist.

00:17:35: Anouk ist das nicht.

00:17:37: Sie ist ein Mädchen aus der jetzt Zeit und die wird natürlich irgendwann mal ein bisschen älter.

00:17:43: Jetzt kann man und möglicherweise wird das auch passieren, mit ihr ein Stück mitgehen, bis irgendwann das Thema, dass man ins Bett geht und nicht schlafen will, nicht mehr relevant ist, weil es andere Themen gibt.

00:17:59: Ja, natürlich.

00:18:00: Ich stelle mir das auch in unserem Alter witzig vor, wenn dann die Kinder anfangen mit Handy, mit Technik, mit anderen Dingen, wo wir die dann vielleicht sagen, da kommen wir gar nicht mehr so mit.

00:18:09: Na ja, das Schöne ist und das Witzige ist, dass du in diesen naiven Gestaltungen mit tiefgründigen Quindessenzen, die sind ja wirklich schlau und schön und wertvoll, dass in dieser kindliche Welt hinein ziemlich viel reale Welt eingebaut wird.

00:18:34: Und deswegen Bei Tava Luka wirst du nicht erleben, dass der mit dem Handy herumläuft.

00:18:40: Das findet in seiner Welt nicht statt.

00:18:42: Der sitzt dann vor einer Kugel und guckt da rein und versucht die Zukunft zu deuten.

00:18:48: Aber bei Anouk wird das schon der Fall sein.

00:18:52: Ich vermute einmal, dass die Serie Angeschichten eher Ende findet, weil eben das Thema wie ... Tricks meinen Kinder aus ins Bett zu gehen, um zu schlafen und Ruhe zu geben.

00:19:07: Nicht mehr wirklich relevant ist, weil Anuk dann ... ... zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, vierundzwanzig ist und selber Kinder hat.

00:19:14: Möglicherweise kommt dann das wieder.

00:19:18: Also Geschichten dieser Art haben im Grund genommen keinen ... verfeilst.

00:19:24: Und ich habe ja einen einen Feind, einen musikalischen Künstler, der mein Feind ist.

00:19:28: Und das ist Rolf Zukowski, weil ich mir die Weihnachtsbeckerei jedes Jahr zicktausendmal anhören muss.

00:19:37: Na das waren ja Schlagzeilen letztes Jahr.

00:19:41: Die Ära ist zu Ende.

00:19:42: Peter Maffal geht auf Abschiedstournee.

00:19:45: Ganz so ruhig war es aber dann dieses Jahr doch nicht.

00:19:48: Ne, du tippst ja ein Thema an welches Ein bisschen, am Anfang zumindest missverstanden wurde.

00:19:55: ich gefragt, was machst du jetzt?

00:19:58: Und dann habe ich gesagt, natürlich auf Musik zu verzichten, das kommt überhaupt nicht in Frage.

00:20:06: Dieser Gang, den wir runterschalten, der passiert einfach, um die Entwicklungssprünge von unserer kleinen Tochter nicht zu verpassen.

00:20:17: Dafür ist das zu wertvoll.

00:20:21: Und bei Jahres habe ich das ein bisschen in dieser Form gemacht, weil wir da viele andere Dinge noch zu wichtig waren.

00:20:28: Das will ich nicht wiederholen.

00:20:30: Aber wir haben letztes Jahr, ich glaube so, insgesamt auch vor ca.

00:20:38: hundert, hundert, zehn, tausend, hundert, zwanzigtausend Leuten gespielt.

00:20:43: Und das waren zehn Konzerte insgesamt.

00:20:49: Das ist ungefähr das Maß, das ich mir jedes Jahr gebe.

00:20:55: Damit entsagen wir nicht der Musik, sondern sind immer noch gut dabei.

00:21:04: Es ist natürlich ein Drittel dessen, was wir sonst gespielt haben, aber es ist genug, um an der Musik dran zu bleiben.

00:21:13: Der Vorteil ist nicht nur, dass man mehr Zeit hat, die jetzt ein bisschen für die Familie.

00:21:18: Der Vorteil ist auch, dass ich mehr wieder mich im Studio vergraben kann und an neuen Songs arbeiten kann.

00:21:25: Das tue ich auch.

00:21:27: Ich möchte ja gerne vielleicht nächstes Jahr wieder am neuen Album kommen.

00:21:31: Aber ich hab da keinen Druck.

00:21:32: Und ich sag mal so, nach einer Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie die Stadion Tour, wie zu erzeugen, etwas draufzusetzen, macht keinen Sinn.

00:21:50: Also, wenn dann ... dann ist es Reduktion.

00:21:53: Wir haben dann den Begriff Love Places ... in die Welt gesetzt, und das funktioniert, weil wir uns schöne Spielorte aussuchen, an denen wir ... von denen wir wissen, dass es den Leuten sehr gut gefällt und uns auch.

00:22:09: Also haben wir auf der Lorelei zum Beispiel gespielt im Sommer.

00:22:13: Das war grandios, wir hatten ... Enormous Glück mit dem Wetter.

00:22:17: Wir werden nächstes Jahr an einem Platz spielen, wo wir seit Jahrzehnten nicht mehr gespielt haben, nämlich in Segeberg.

00:22:25: Da hat unser allererstes Obmeerkonzert stattgefunden, mit John Beis zusammen vor vielen Jahren.

00:22:33: Im Übrigen, da wurde der Gedanke von einer Stiftung geboren.

00:22:39: John Beis macht ja ... immer die Hälfte ihrer Einkünfte ging in ihre Stiftung.

00:22:45: Ja, das machen wir.

00:22:46: Und die Tour hat sich auch, wie soll ich sagen, die Zuspruch, die war enorm.

00:22:55: Da habe ich seit den Achtzigerjahren in dieser Form nicht mehr erlebt.

00:22:59: Und das müssen wir rechtfertigen, denn wir uns ordentlich Mühe geben.

00:23:02: Das werden wir machen.

00:23:03: Weihnachten, zwanzig, fünfundzwanzig beim Peter Maffay.

00:23:07: Wie schaut das aus?

00:23:08: Also, die ganze Familie, mit Spoke, ist anwesend und wir versuchen zwei, drei Tage friedlich miteinander auszukommen.

00:23:20: Das ist immer lustig, weil ... weil ... ja, Hendrik ist Familie.

00:23:28: Meine Eltern sind ja leider nicht mehr unter uns.

00:23:33: Und ich weiß nicht, ob mein Vater das so ... zur Berochen gefunden hätte.

00:23:39: Aber Hendrik's Familie ist eine charmante, lustige Gesellschaft.

00:23:46: Und mindestens am Anfang fühlt sich das als Riesian.

00:23:51: Wenn das vorbei ist, ich weiß, dass Hendrik meine Meinung kennt und die anderen auch.

00:23:56: Wenn das vorbei ist, sind wir auch froh.

00:23:58: Aber wir feiern Weihnachten und genießen wirklich vor allem die Kleine.

00:24:05: Und solange Weihnachten für Sie diese Bedeutung hat, machen wir das.

00:24:13: Und was dann nachher kommt, das weiß ich noch nicht.

00:24:16: Euch ein schönes Weihnachtsfest, weiterhin viel Erfolg.

00:24:18: Lieber Peter, in Deiner Arbeit, in Eurer Arbeit muss man ja sagen.

00:24:21: Viel Erfolg vor allem auch für das Kindermusical Anuk dann im März in Kempten in der Bigbox.

00:24:26: Und ja, bis bald.

00:24:28: Ich freu mich auf alles, was kommt.

00:24:31: Ich danke dir lieber, Matze, und wir sehen uns hoffentlich in kürzeren Abständen in Zukunft.

00:24:37: Mach's gut.

00:24:39: Donau-Dreifem,

00:24:41: Matzes Plattenküche

00:24:42: mit Matze Ihring.

00:24:44: Immer Dienstag ab zwanzig

00:24:46: Uhr und Samstag ab achtzehn

00:24:48: Uhr.

00:24:49: Präsentiert

00:24:49: vom Tenchert

00:24:50: Immobilien.

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