#90 Ina Müller in Matzes Plattenküche über ihr neues Album
Shownotes
Ina Müller spricht in der Plattenküche über ihr neues Album, das persönlicher und direkter ausfällt als frühere Werke. Das knallrote Cover zeigt sie erstmals laut lachend – ein Zufall, denn für ihr Cover wählt sie immer das Bild, das sie spontan anlacht. Musikalisch arbeitet Ina erstmals mit Produzent Philipp Schwer, mit dem sie sofort auf einer Wellenlänge war.
Sie redet offen über Songs wie „Hi“, die erste Nummer, die aus einer fertigen Melodie entstand, über „Alte Kerle“, einen humorvoll-neidischen Blick auf Männer, die „nochmal komplett neu anfangen“ und über „Weiber-WG“, ein Song über Frauenfreundschaften und das Glück, auch ohne Beziehung erfüllt zu sein.
Im Talk geht es außerdem um ihre neue Vinyl & Fotobuch-Edition, ihre Abneigung gegen Fan-Merch, ihren Staubsauger-Roboter Robby Müller, toxische Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen an Single-Frauen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Uno-Dreifem,
00:00:02: Matzes Plattenküche mit Matze
00:00:05: Ehring.
00:00:06: Präsentiert von Tenchert
00:00:08: Immobilien.
00:00:09: Ja, heute in der Plattenküche Ina Müller.
00:00:11: Ich freu mich auf ihr neues Studioalbum.
00:00:13: Sechs-Punkten-Null heißt es.
00:00:15: Ganz rot gehalten, natürlich.
00:00:17: Thema Liebe.
00:00:19: Sehr viel Liebe auch beim Cover.
00:00:20: Ich habe aus dem Waschzettel der Plattenfirmen das immer Geschichten, die sich ganz schlauer Leute einfallen lassen, wenn sie über ein neues Produkt in Anführungszeichen was schreiben.
00:00:30: Es ist das erste Album, Liebe Ina, auf dem du laut und herzlich lachst.
00:00:34: Ich hab nachgeschaut, das stimmt.
00:00:36: Ja, das hat neulich schon mal jemand gesagt.
00:00:38: Mir ist es nämlich nicht aufgefallen, ehrlich gesagt.
00:00:41: Aber das war gar nicht bewusst gewählt.
00:00:44: Es ist ja mal so, man macht ein intensives Fotoshooting.
00:00:48: Das mache ich eigentlich zu jedem Album mit Sandra Ludewig, die meiner Meinung nach die beste Fotografin ist, die man speziell für Frauen haben kann.
00:00:57: Weil ich habe mich sofort mit der Gutverstanden immer sehr aufwendig mit Kulissenbau mit allem drum und dran.
00:01:03: Und dann schickt sie mir irgendwann die fertigen Bilder und dann mache ich eigentlich als Cover immer das, wo ich als erstes Mit Lache, wo ich sage, BAM, das ist es.
00:01:12: Also wir sind immer relativ schnell bei einem Motiv.
00:01:15: Und da ist mir aufgefallen, als eine Kollegin von dir irgendwann sagte, das ist das erste Mal, dass sie lachen auf einem Cover.
00:01:22: Dann habe ich alles nachgeguckt und es stimmt, es gibt keinen Lachcover.
00:01:26: Eigentlich schon bei so einer albernen Nudel.
00:01:28: Wunderbar, dass da nicht jedes Cover ein Lachcover ist, aber war nicht so.
00:01:33: Mir hat dieses Cover sehr gut gefallen, das knallte
00:01:35: gut.
00:01:35: Mir hilft jetzt auch.
00:01:36: Ja, war gleich da.
00:01:37: Und wie gesagt, man sieht ja immer ein paar Jährchen jünger aus, als man ist.
00:01:42: Aber wir arbeiten auch mit sehr viel Licht, wenn ich das mal dazu sagen darf.
00:01:45: Diese Pose, auf der du da bist, beim Cover ist es dann gleich im Kasten bei so was, oder muss man dann da, wir reden natürlich gleich wieder über Musik, muss man das dann wirklich drei, vier Stunden durchballern.
00:01:56: Überhaupt nicht.
00:01:57: Diese Pose heißt, du siehst diese Treppe, also es soll ja eigentlich eine Torte sein, auf der ich oben drauf sitze, so ein bisschen, so zur sechs Punkt Null zum Sechzig werden.
00:02:06: Und ich mach ganz, ganz viele verschiedene Bewegungen, Positionen.
00:02:12: Und diese Position fanden wir irgendwie ein bisschen kindisch, ne?
00:02:15: Ein bisschen kindhaft, würd ich mal so sagen.
00:02:18: Ein bisschen alberne kindhafte Position für eine erwachsene Frau auf dem Plattenkawa eigentlich.
00:02:25: Also ich sag mal so, ich glaube, Andrea Berg würde jetzt dieses Kawa so nicht benutzen für ihre Zwecke.
00:02:32: Kann man das so sagen?
00:02:33: Das lassen wir einfach so stehen.
00:02:34: Das
00:02:34: passt.
00:02:36: Das
00:02:36: ist ein bisschen albern und das ist mir auch immer wichtig, dass es irgendwie irgendwas originelles hat.
00:02:42: Du
00:02:42: bist ja jemand, der immer wieder neu durchstartet, finde ich, beruflich, kreativ, persönlich.
00:02:48: Was hat dich denn zuletzt so richtig high im Leben gemacht?
00:02:52: Also ich muss sagen, dass ich diesmal im Studium mit Philipp Schwer, der Produzent ist, mit dem ich vorher noch nicht gearbeitet habe, Momente im Studio hatte, wo ich dachte, guck mal, wie das Spaß machen kann.
00:03:06: Also sind wir mal ganz ehrlich, auch so ein Album machen.
00:03:09: Es gibt immer wieder Phasen zwischendurch.
00:03:11: Da weint man, da denkt man, das wird alles nix.
00:03:14: Dann klappt wieder irgendwas nicht.
00:03:16: Dann gibt's hier Probleme, da Probleme.
00:03:18: Dann hört der Song sich doch nicht so an, wie man wollte, dass er sich anhört.
00:03:22: Dann will der Produzent mich nicht dabei haben, weil ich rumnerfe.
00:03:26: Dann gefällt mir eine Gitarre nicht.
00:03:28: Oder mir gefällt eine Spur nicht, die da ist.
00:03:30: Mir gefällt, ich gefäll' mir auch auch nicht.
00:03:33: Und so weiter.
00:03:34: Das alles sind immer so Downs, die man hat.
00:03:37: Und wo manchmal, wo ich auch sagen muss, dann habe ich manchmal schon gar keinen Bock mehr, ins Studio zu fahren, einfach da zu sein.
00:03:46: Und das war diesmal anders.
00:03:47: Ich bin wirklich wie so eine Nine to Five Arbeiterin, jeden Tag ins Studio gefahren, mich in meine kleine Autogorke gesetzt, brumm, brumm, dahin.
00:03:56: Viel allerdings auch mit Kaffee trinken, mal Kuchen essen.
00:03:59: Ich glaube, ich habe vier Kilo zugenommen in den acht Monaten, wo ich ins Studio gefahren bin.
00:04:03: Das ist viel, weil man sich auch nicht bewegt und nur ärgert oder freut oder
00:04:07: ist.
00:04:09: Und ich durfte ganz, ganz viel dabei sein.
00:04:11: Also Philipp war komischerweise von mir nicht genervt.
00:04:15: Egal, wie ich rum genervt habe.
00:04:17: Oder wir konnten direkt sagen, bis jetzt wieder gerade genervt.
00:04:20: Ja, gerade nervt es.
00:04:21: Soll ich nach Hause fahren?
00:04:22: Nein.
00:04:23: Aber halt jetzt mal eine halbe Stunde den Mund.
00:04:24: Also wir konnten sehr gut uns an und an da abarbeiten, aber wirklich im positiven Sinn.
00:04:30: Und muss man ja auch sehen, die kreativen Sachen, die er da reingebracht hat, ist schon wirklich ganz toll.
00:04:35: Also das war mal wieder, wie soll ich das sagen?
00:04:39: Wenn man was Neues ausprobiert und es funktioniert hat, freut mich das immer ganz doll.
00:04:43: Dann freue ich mich jetzt, den ersten Song in der Blattenküche spielen zu dürfen aus deinem neuen Studio-Album, Sechs Punkt Null.
00:04:49: Hier ist Ina Müller, ist der erste Song auch auf dem Album.
00:04:52: High in der Blattenküche auf Donau drei FM.
00:04:54: Die Blattenküche heute mit Ina Müller und ihrem neuen Studio-Album, wir haben eben High gehört, finde ich eine lockere, leichte Pop-Nummer, die sogar wahrscheinlich auf Milch schwimmt, wie ein Schokoladen-Regel.
00:05:05: Ja, darf ich dir dazu sagen, seitdem ich Musik mache, übrigens der erste Titel, der allererste Titel, wo zum ersten Mal die Musik zuerst da war und wir dann die Augen geschlossen haben, diverse Auswahl hatten und wir gesagt haben, es darf nicht zu, das muss ein locker fluffiger Song sein, zu dem man sich vielleicht ein bisschen bewegen möchte oder Auto fahren möchte.
00:05:30: Ich habe immer gedacht, wenn Jens morgens von Pindeberg in die Stadt muss, in seine Bank, weil er da als in der Bank arbeitet vielleicht, ne?
00:05:38: Und der den Song hört morgens, muss der gute Laune kriegen und den Lauter drehen.
00:05:42: Und das war die Eingabe zu dem Song.
00:05:46: Also alle anderen Songs sind wirklich immer die Melodie auf den Text geschrieben.
00:05:49: Ich weiß gar nicht, wie man es umgekennt macht.
00:05:51: In diesem Fall hat Philipp Schwer einfach den Text, den Text drauf gemacht und ich hab geholfen.
00:06:01: Und dann waren wir soweit.
00:06:02: und hatten den.
00:06:03: Das soll ein fluffiger Text sein.
00:06:05: Im Text kommt auch vor, im Radio läuft mein Lieblingslied.
00:06:09: Welches Lied hast du da gemeint, Hina?
00:06:11: Ich höre im Moment mein Lieblingshorn.
00:06:12: Könnte ich glaube ich sagen, es ist kluiso-love-sick.
00:06:15: Finde ich ganz toll.
00:06:16: Ist eine richtig gute Radionummer.
00:06:18: Originell.
00:06:20: Einfach ein Riesen-Earcatcher, sagen wir mal.
00:06:24: Also wirklich oberwarm, ganz toll.
00:06:26: Im
00:06:26: neuen Album nimmst du natürlich wieder sehr liebevoll und humorvoll, muss man sagen.
00:06:31: Die... Ja, etwas älteren Männer auch unter die Lupe.
00:06:37: Den nächsten Sorgen, den wir hören, heißt alte Kerle oder alten Kerlen.
00:06:40: Was fasziniert dich an diesen alten Kerl?
00:06:43: Naja, ich sing ja nicht, dass sie mich faszinieren.
00:06:46: Also, das hast du dann ein bisschen falsch verstanden, Matze.
00:06:50: Sondern
00:06:51: mir ist er aufgefallen und du musst mal wissen, dass auch Frank Ramon mit dem ich schreibe, der ist so alt wie ich, wir sind beide um die sechzig.
00:06:57: Es wurde mal wieder geklagt, übers Alter, bla bla bla.
00:07:00: Und dann hab ich gesagt, Frank, weißt du, ihr Jungs, ihr habt's doch gut.
00:07:03: Guck mal, wir Frauen zum Beispiel, verfallen ja genauso wie ihr.
00:07:07: Nur ihr fangt dann an, ihr könnt euch ein Vollbad wachsen lassen im Gesicht, dann sieht man das alles nicht mehr so.
00:07:13: Es wächst zwar auch ein bisschen mehr als früher an Haaren im Gesicht, aber längst nicht so, dass man was vertuschen könnte.
00:07:20: Und mal ehrlich, ich kriege so viel mit im Moment, wenn wir Frauen wirklich sagen, weil es nun mal so in der Natur der Dinge liegt, ey, wir sind jetzt zu sechzig, jetzt kommt das letzte Drittel im Leben.
00:07:32: Lass es uns humorvoll mit Freude, möglichst gesund, Tourne zu Urne, hab Spaß, aber achte auch ein bisschen auf dich.
00:07:40: Lass es uns so verbringen, alle an die Hand.
00:07:42: und los geht das.
00:07:43: Die Jungs sagen, wenn die Urne das nächste sein soll, was auf mich zukommt, dann drehe ich noch mal oben, denn so nehme ich mir noch mal so richtig, was jung ist, denn vielleicht mache ich da noch mal ein Baby und fange noch mal von vorne an.
00:07:57: Und das war eher der Song Alte Kerle, ist eher eine Night-Geschichte, also eher, wo ich sage, Ihr habt's drauf, Jungs.
00:08:03: Ihr scheißt euch nix.
00:08:04: Ihr macht das einfach.
00:08:06: Für mich wäre das nichts.
00:08:07: Und mir tut immer ein bisschen Leid, dass man so spürt.
00:08:09: Und es ist jetzt keine Randgruppe von der ich spreche.
00:08:12: Also, in meinem bekannten Kreis gibt's das wirklich sehr häufig.
00:08:15: Dieses Nummer anfangt unter anderem bei Frank Ramon, mit dem ich das auch geschrieben hab.
00:08:20: Und man muss ja auch sagen, was mich immer ein bisschen traurig macht, so an der Tatsache ist, dass ich ... Denke, wie viel Widerwillen steckt da drin mit seiner Frau, mit der man vielleicht schon zwanzig, dreißig Jahre Weg verbracht hat, allzu werden?
00:08:35: Scheint ja nicht die attraktive Wahl, dann für den Mann um die Sechzig zu sein.
00:08:40: Das... Tumme ein bisschen weh und ein bisschen leid.
00:08:43: Alte Kerle, Ina Müller hier in der Blattenküche auf Donau drei FM aus ihrem neuen Studioalbum ist sechs Punkt Null.
00:08:49: Die Blattenküche heute mit Ina Müller.
00:08:51: Ihr neues Studioalbum ist da.
00:08:53: Sechs Punkt Null heißt es.
00:08:55: Es gibt wahrscheinlich auch wieder eine Venülscheibe, Ina.
00:08:58: Bald ist ja Weihnachten.
00:08:59: Es gibt sogar zwei Venül, wenn man so will.
00:09:01: Es gibt die ganz klassische Venül, die auch sehr, sehr
00:09:04: schön ist.
00:09:05: In zwei Venüls drin fertig aus.
00:09:07: Aber es gibt auch das sogenannte Fotobuch.
00:09:10: Und da können wir auch mal drüber sprechen.
00:09:14: Es ist ja so ein bisschen Gang und Gebe geworden, dass Künstler damit sie wirklich noch Geld verdienen können, auch so Fanboxen machen.
00:09:22: Da werden dann Hoodies reingelegt, dann gibt es schon extra
00:09:27: Fan-Shops, Gürtelschneiden,
00:09:28: Gürtelschneiden, was wir da alle schon gesehen haben.
00:09:31: Und natürlich kommt auch meine Plattenfirma, weil sie die beste Plattenfirma der Welt ist, die Sony Columbia, kommt auf mich zu und sagt, hey, was wollen wir dann mal machen?
00:09:41: Und dann geht's los.
00:09:42: und die Diskussion, guck mal, da könnte man doch ein Pulli und ein T-Shirt.
00:09:45: Und dann sage ich, oh, Leute, ich möchte nicht, ich weiß nicht, ob ich möchte, ich bin ja keine Verkäuferin, ich bin ja keine Kaufmannsfrau.
00:09:53: Dann kommt die Hälfte davon zurück mit, oh, das soll XXL sein, und hier ist ein Loch, und da hält die Naht nicht.
00:09:59: Und das ist nicht mein Beruf.
00:10:02: Ich bin das nicht.
00:10:03: Nein, damit hast du ja nicht zu tun, heißt es denn.
00:10:06: Sondern das macht ja eine Firma, die kommt von außen, die macht das hin.
00:10:10: Regina und Heinz, die sich jeweils ein Pulli für viel Geld bestellt haben, wo ich sage, muss der denn so teuer sein?
00:10:16: Ja, muss er.
00:10:17: Die sich diesen Pulli bestellt haben und sich beschweren, die sagen nicht, eine Firma, die für Ina Müller arbeitet, da waren die Pullis nicht gut, sondern die sagen, Ina Müller hatte Pullis, die waren scheiße.
00:10:28: Die schreiben mir das dann auch.
00:10:30: Ich möchte das alles nicht.
00:10:32: Also habe ich meine Plattenfirma gebeten können, wenn ich Musikprodukt finden, was um Künstler geht, was erwachsen wirkt.
00:10:38: Wo Leute sagen, wenn ich Fan bin, würde ich mich da drüber freuen.
00:10:43: Und daraufhin haben wir gesagt, wir machen ein Foto-Buch.
00:10:45: Da sind zwei Venyls drin, in besonderen Farben.
00:10:48: Da ist die CD drin eingearbeitet.
00:10:51: Da haben wir sehr viele Fotos drin, alles hochwertig.
00:10:53: Das steckt in einem Schuber.
00:10:55: Da kann man den Schuber als Bild ins Regal stellen, wenn man möchte.
00:10:58: Da hat man... Also das ist echt hochwertig und ist schon in der Produktion.
00:11:03: teuer und das sehe ich für mich, da sind meine Musikprodukte drin und wenn ich in der Fernwähre, bin ich auch ein bisschen, aber das darf man ja nicht von sich selber sagen, dann würde ich mir das zum Beispiel kaufen.
00:11:14: Ich finde das schön.
00:11:15: Ob ich mir ein Pulli, ich habe bisher nur es einen einzigen Pulli mal gesehen, den ich toll fand, der war glaube ich von Crow, den Trug jemand, ich glaube Sido und ich habe sofort geguckt, wo gibt es den ausverkauft.
00:11:27: Sonst habe ich noch nie mich interessiert für Merchandise von anderen Künstlern.
00:11:32: Also, bald ist Weihnachten.
00:11:33: am besten noch zwei Tickets reinpacken für die Tour.
00:11:36: Die Tour, sechs Punkt Null, zwanzig, sechsundzwanzig und zwanzig, siebenundzwanzig.
00:11:39: Bei uns natürlich auch im Sendegebiet.
00:11:41: In Kempten am siebenundzwanzigsten, elften und
00:11:44: am achtundzwanzigsten,
00:11:46: elften, ein Tag später dann in Freiburg.
00:11:49: Ina Müller.
00:11:49: Live.
00:11:50: Über die Tour sprechen wir natürlich nachher auch noch ganz kurz.
00:11:52: Die Weihnachtsgeschenke für die Zuhörerinnen und Zuhörer haben wir geregelt.
00:11:57: jetzt und hören jetzt die Zeit von dir an.
00:12:00: auch ein wunderbarer Song aus seinem neuen Album und der kommt jetzt.
00:12:03: Die Plattenküche heute mit Ina Müller und ich freue mich, das sind ja die Zahlen.
00:12:07: Ja, es ist vierzig, achtenvierzig, fünfundfünfzig, sechs Punkt Null und jetzt kommt die Zahl dreizehn, dreizehn Männer.
00:12:15: Ah, ich wollte gerade sagen, habe ich schon Album gemacht, das heißt Dreizehn.
00:12:18: Nein, nein, nein, nein, nein,
00:12:20: nein, nein, nein,
00:12:21: nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
00:12:32: nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
00:12:38: nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
00:12:45: Das ist ein süßer niedlicher Song, der mir sehr gut gefällt.
00:12:48: Aber die Weiber-WG beinhaltet ja noch eine kleine Geschichte.
00:12:51: Ina, schau, das ist eine Live-Sendung.
00:12:53: Du machst das ja in deinen Sendungen auch immer sehr spontan, wenn der Männerchor da hinten rein kommt.
00:12:57: Wir machen das ganz einfach so, drei zu Männer sind gestrichen, und jetzt ist die Weiber-WG gesetzt.
00:13:02: Also, die Weiber-WG gefällt mir so gut, weil mir aufgefallen ist.
00:13:05: Wir hatten ja schon beim Thema alte Kerle drüber gesprochen, dass es denn auch so Freundinnen und Frauen gibt, die denn auch gerne in meinem Alter ... sind.
00:13:14: Und dann trotzdem immer noch behaupten, wie glücklich sie in ihrer Beziehung sind.
00:13:17: Sie sind wahnsinnig glücklich, dass er denn einmal im Jahr mit ihr in den Urlaub fährt und dies und das.
00:13:23: Und ich merke das aber, wenn dann nicht so viel Glück ist.
00:13:25: Und ich bin ja immer die Arme, die ja jetzt so irgendwie alleine ist aus Single und dann in deinem Alter.
00:13:32: Und man merkt dann immer so ein bisschen, wie schlimm für sie der Gedanke wäre, keinen zu haben, nicht verheiratet zu sein.
00:13:39: Und ich habe Im besten Fall über diesen Girls auch schon zusammengelebt früher.
00:13:43: Mein Tipp ist dann im Refrain, dass ich dann wirklich sage, wenn du keinen Bock mehr hast auf glücklich sein, zieh einfach wieder bei mir ein.
00:13:50: Wir gucken Serien bis Nacht zum vier und betrinken uns beim Schminken in der Badezimmertür.
00:13:56: Und das ist, finde ich, mit der schönste Satz auf dem ganzen Album.
00:14:00: Ja, die Blattenküche heute.
00:14:01: Ina Müller ist da bei mir zu Gast in der Sendung mit ihrem neuen Studioalbum, sechs Punkt Null.
00:14:07: Man muss gratulieren.
00:14:09: Zum einen ... war es der Fernsehpreis, bei dem du ja leider nicht dabei sein konntest, weil du erkältet warst.
00:14:14: Nee,
00:14:15: darf ich jetzt mal korrigieren.
00:14:16: Ich hatte Magendam, ich war gar nicht in der Lage, das Haus zu verlassen, geschweige denn, mich in irgendeiner Form unter die Dusche zu stellen, um mich herzuruchen, geschweige denn, fünf Stunden im Zoo zu sitzen.
00:14:29: Das ging alles nicht.
00:14:31: Ich hatte wirklich, also Montesumasrache oben und unten raus, war nicht möglich.
00:14:35: Jetzt, wie ihr hört, habe ich die Erkältung.
00:14:37: Also ich habe jetzt beides für dieses Jahr fertig.
00:14:40: Magendam und Erkältung ist jetzt beides durch.
00:14:43: Na, ganz kurz, wir alten Leute, wir sprechen ja gerne über Krankheiten, Matze, ich bin ein bisschen enttäuscht.
00:14:48: Ich hatte vor zwei Wochen die Grippeimpfung.
00:14:50: Ich war davor fünf Jahre nicht erkältet und nichts.
00:14:54: Und dachte so, jetzt Grippeimpfung geht so weiter, die Glücksträhne.
00:14:58: Zack!
00:14:59: Liegt sie dann wieder, die Kleine?
00:15:01: Das ist auch so ein Thema mit den Krankheiten, liebe Ina, denn du hast ja da auch mal ein Song gemacht.
00:15:06: Immer einem
00:15:07: mehr, wie du.
00:15:07: Genau, das war die Geschichte mit den zwei Tassen und umgemünscht auf die Krankheiten richtig.
00:15:11: Und beim nächsten Song, Robby Müller, die Omage an deinen Staubsaugerroboter, habe ich mir gedacht, also was gibt es eigentlich noch?
00:15:19: alles nicht für Themen, die vertextet worden sind?
00:15:22: Also zu Robby Müller ist mir aufgefallen, dass Robby läuft ja die ganze Zeit durch meine Wohnung.
00:15:28: Irgendwann hatte ich die Idee, zu sagen, Leute, ich habe fast das Gefühl, ich brauche auch gar kein Haustier mehr.
00:15:35: Ich spreche mit Robby, ich komme nach Hause und sage, Robby, ich bin wieder da.
00:15:40: Ich schimpfe mit Robby, er schickt mir eine SMS-Ping, also wirklich, ich bin fertig, er gibt es noch was für mich zu tun.
00:15:48: Es fing so ein Verhältnis mit Robby an, nichts Sexuelles, sondern ein Mitbewohner-Verhältnis, so möchte ich es sagen.
00:15:56: Ein bisschen Gefühl für Robby im Sinne von, ich freu mich, dass da jemand ist, wenn ich nach Hause komme.
00:16:02: Natürlich ist mir klar, dass da niemand ist, wenn ich nach Hause komme, dass es eine Maschine ist.
00:16:07: Aber ich habe in meinem Album und noch dem Vinyl-Aufklebe-Augen dazu gelegt.
00:16:13: Genau,
00:16:14: für euren Staubsauger zu Hause, was ich ganz süß finde.
00:16:17: Für euren Staubsauger zu Hause, für euren Robby, dass ihr die da drauf kleben könnt.
00:16:22: Denn für Menschlich, wenn man ihn noch mehr findet, ist mir so aufgefallen.
00:16:25: Sobald der Augen hat, Werdet auch ihr ein Verhältnis zu euren Stoopsauger Roboter aufbauen.
00:16:32: Also von daher.
00:16:34: Der Song ist super.
00:16:35: Ich mag den sehr.
00:16:36: Ich auch.
00:16:37: Darum habe ich ihn rausgesucht.
00:16:39: Bevor wir ihn hören, haben deine anderen Haushaltsgeräte auch Männernamen.
00:16:43: Gar keine.
00:16:44: Es gibt keine Namen mehr sonst in meinem... Es gibt zwar noch mehr Haushaltsgeräte oder, ich sage mal, Vergnügungsgeräte in meinem Haushalt, aber die haben alle keine Namen, nur Robby.
00:16:55: Ja, die Blattenküche heute mit Inam Müller, der nächsten Song, den wir uns anhören, ich dachte mir, den muss ich auch unbedingt in der Blattenküche heute spielen, ist gerade so, dass es reicht.
00:17:05: Ein Song, finde ich, der auch unglaublich ist von dir.
00:17:08: Ja, auch etwas, was mir aufgefallen ist, in meinem Leben, ehrlich gesagt, weniger, weil ich, hab das sehr schnell gelernt, aber auch wieder da um mich rum, dass ich immer festgestellt hab, dass Beziehungen doch häufig so sind, dass nicht beide gleich doll verliebt sind.
00:17:26: Kennt man vielleicht manchmal aus eigenem Beziehung, kenn ich aber vor allen Dingen aus meinem Freundeskreis Umfeld, wo ich dachte, wieso merken wir alle, Dass er sie, dass es fast ein bisschen toxisch ist, ist ein bisschen zu modern geworden.
00:17:41: Dieses ganze alles ist toxisch.
00:17:42: Aber man merkt, dass es wird halt schnell toxisch, wenn einer zu viel liebt.
00:17:47: Und der andere ist eigentlich sein Leben lang nur ... winseln nach mehr liebe und am bitten.
00:17:52: und ich möchte mehr liebe von dir haben.
00:17:54: oder zeigt mir auch auch mal dass du mich liebst.
00:17:56: immer zeige ich nur dass ich dich liebe.
00:17:59: ich lass mir dinge einfallen ich tue sachen für dich ich tue sachen dir zu gefallen und du tust nichts für mich.
00:18:06: und das dafür ist der song eigentlich für diese liebes verhältnisse die nicht ausgewogen sind.
00:18:12: Du bist für mich ehrlich, wenn du diese Texte dann singst und diese Texte textest.
00:18:16: Also du hast ja auch schon viele, viele Interviews in deiner Sendung gemacht.
00:18:20: Vieles ist das so Standard und man sagt authentisch und bla bla bla.
00:18:23: Glaube ich auch.
00:18:24: Aber hier bei dir oder bei diesen Songs ist es, finde ich, anders, wie wenn ich jetzt irgendwie einen anderen Song von einer Kollegin oder Kollegin hernehme.
00:18:32: Ich finde, das trifft mich total.
00:18:34: Und es ist anders getextet als jetzt.
00:18:36: so, ich will nicht sagen, der Alltag.
00:18:38: Du weißt, was ich mein?
00:18:39: Ich weiß genau, was du meinst.
00:18:40: Mittlerweile... Ich bin sogar ein bisschen neidisch dort, weil ich denke, die gehen ja auch in den Interviews nicht so durch die Hölle weh ich, weil ich sitze natürlich in allen erwachsenen Interviews oder Zeitungsinterviews und werde auf all diese Themen angesprochen, weil es geht ja auch noch um so Dinge, die natürlich gute Sprechthemen bieten für Interviews oder auch, weil die Songs eben harte, starke Themen haben.
00:19:06: Das war ich immer schon.
00:19:07: Ich war textlich immer schon mehr Kleinkunst als Rad.
00:19:11: Radio Pop spielt mich natürlich auch nie, was ich auch völlig okay finde.
00:19:18: Aber es ist gar nicht so leicht mit diesen Themen, die ja sehr nah an mir dran sind.
00:19:22: Ich kann auch nicht behaupten, dass ich mit nichts von dem, was ich schreibe, Berührung habe.
00:19:27: Natürlich nicht in all meinen vielen Songs, die ich geschrieben habe, kann ich nicht alles schon selber erlebt haben.
00:19:32: Dann wäre ich wahrscheinlich tot.
00:19:34: Aber dieses Album, sage ich, ist ja ein bisschen mein Tagebuch.
00:19:37: Da ist vieles von dem wirklich sehr nah an mir dran.
00:19:41: heiklen, intim Themen.
00:19:44: Und das ist schon immer darüber zu sprechen, ist schon immer ein bisschen Hose runterlassen.
00:19:48: Da bin ich dann manchmal ein bisschen neidisch, wenn die anderen dann so ins Interview gehen.
00:19:52: Die kriegen auch schon die Fragen nicht so hart gestellt, weil die Themen auf dem Album nicht so hart sind.
00:19:57: Und man langweilt sich so durch und versucht noch Spiele zu machen, am liebsten, weil es für ein Interview nicht reicht.
00:20:04: Und das möchte ich nicht erleben.
00:20:06: Weißt du, was ich meine?
00:20:07: Ich möchte das irgendwie nicht.
00:20:09: Ich möchte weiterhin Ecken und Kanten haben und manchmal auch damit leben.
00:20:12: Es gibt ja bei Instagram, Social Media arbeitet auch sehr viel damit.
00:20:16: So kacheln mittlerweile, wo Sachen draufstehen.
00:20:18: Die werden dann rumgeschickt, irgendein blödes Bild von mir mit irgendein weißen Spruch.
00:20:23: die ich entweder nie gesagt habe oder so nicht gesagt habe, die immer live ein zu eins genommen werden, wo nicht mal sich die Mühe gemacht wird.
00:20:32: Man kann natürlich sagen, ja, da muss man reingehen, da würde ich schreiben, da muss man damit ins Haus gehen, um den Leuten zu sagen, was ich mit reingehen meine.
00:20:41: Nur so Kleinigkeiten.
00:20:42: Das alles muss man sich über sich ergehen lassen, wenn die Inhalte konkreter werden, wenn sie sehr direkt sind und wenn sie ... auch sehr nah an dem Künstler dran sind.
00:20:54: Da bewundere ich manchmal Popkünstler und denke, ihr habt es gut, Leute.
00:20:58: Ihr habt es wirklich gut.
00:20:59: Gerade so, dass es reicht.
00:21:00: Ina Müller in der Plattenküche auf Donau III FM.
00:21:03: Die Plattenküche heute mit Ina Müller.
00:21:05: eine halbe Stunde haben wir noch, um ihr wunderbares Studio-Album Sex.null auf Donau III FM vorzustellen.
00:21:11: Und ja, es gibt tausend Fragen noch, aber ich möchte jetzt gerne einfach bei den Titeln bleiben, weil die wirklich a. neu sind und weil man natürlich gerne als Künstlerin über die neuen Songs spricht.
00:21:21: Der Nächsten, den ich herausgepickt habe und für alle, die uns von Anfang an der Sendung schon verfolgt haben mit diesem Ranking, wäre bei mir auf verliste jetzt als sieben.
00:21:30: Mit der stimmt doch was nicht.
00:21:31: Ja, sonst hätt die doch einen.
00:21:33: Die hat was gegen Männer.
00:21:34: Warum hat die denn keinen?
00:21:36: Warum wohnt die allein?
00:21:37: Also, ich
00:21:38: finde einer der stärksten Songs auf dem Album, weil dadurch gehe ich ja seit Jahren auch selber.
00:21:45: Ich habe ja immer, mal habe ich ja einen und mal habe ich auch mal keinen.
00:21:48: Also es wechselt ja immer so ein bisschen, weil das bin ich in einer Beziehung mal nicht.
00:21:52: Was ich aber immer merke, Und so ist der Song auch entstanden.
00:21:56: Es ist ja in unserer Gesellschaft, da finde ich immer noch ein bisschen so, dass wenn du als Mann Single bist, bist du ein doller Typ, wenn du als Frau Single bist, stimmt mit dir was nicht.
00:22:05: Wenn du über dreißig bist und Single stimmt mit dir überhaupt irgendwas schon mal nicht, weil eigentlich willst du doch heiraten und Kinder kriegen.
00:22:11: Warum will die nicht heiraten und Kinder kriegen?
00:22:13: Und es wird bei uns ja heutzutage, obwohl wir so eine moderne Gesellschaft sind, obwohl wir wissen, wie alles heißt, obwohl wir so lange den Feminismus haben, obwohl Frauen selber ihr Geld verdienen.
00:22:24: den Mann eigentlich nicht mehr brauchen, damit er sie unterhält oder ihr sagt, wie es geht, sondern das weiß sie alles selber.
00:22:30: Und trotzdem geht die Gesellschaft noch damit um, als wäre es ein Markel, wenn eine Frau sich dafür entscheidet, alleine zu leben, glücklich zu sein, ohne Mann.
00:22:42: Es gibt natürlich auch die, die sagen, oh, wir sind so neidisch auf dich, das freut mich auch immer.
00:22:47: Aber es gibt auch wirklich Menschen, die sagen, das wäre nicht zu mich.
00:22:51: Also für mich, ich brauche eine Partnerschaft, ich bin nur halb ohne Partnerschaft.
00:22:55: Für mich ist von mir das All allerwichtigste.
00:22:58: Ohne von mir ist ja, was soll denn ein Leben ohne Kinder, ohne Partner?
00:23:02: Ja, ich würde sagen, jeder nach seiner Fassung, ich verstehe sie alle, aber ich möchte bitte auch verstanden werden von den anderen, weil ich bin nicht unglücklich.
00:23:11: Ich bin noch nicht auf der Suche und natürlich würde ich es schön finden, ein Mann an meiner Seite, ein Partner an meiner Seite zu haben.
00:23:19: Aber ich brauche ihn nicht und es muss nicht sein.
00:23:22: Oh mein Gott, so schnell gehen zwei Stunden mit der wunderbaren Ina Müller zu Ende.
00:23:27: Es ist unglaublich, wo ist die Zeit geblieben, Ina?
00:23:29: Ja, es geht schon wirklich fix.
00:23:32: Aber du hast sehr schöne Musik gespielt heute.
00:23:33: Ich freue mich sehr, die Songs auch noch mal zu hören, ist toll.
00:23:36: Ja, das macht Freude und ich verstehe aber auch, dass du sagst, man muss dann, wenn das Baby quasi fertig ist, dann auch so ein bisschen Abstand nehmen von dem Ganzen, ne?
00:23:45: Ja, erst mal.
00:23:47: Also es gibt eine Phase, wenn man durch diese ganze, ne macht das nochmal weg, ne macht das nochmal rein, ne mischt das nochmal lauter, ne man hört ja die Gitarre nicht.
00:23:57: Ich habe die Songs ja wirklich jeden einzelnen tausendmal gehört und Philipp Schwer mit der Produzent eben auch.
00:24:03: Aber dann muss man eine Phase haben.
00:24:07: wo man aufhört, das zu hören.
00:24:09: Das ist dann zu viel.
00:24:10: Es ist wie zu viel Nutella-Toast-Essen, weil man zu viel Eis, zu viel Nutella-Toast, zu viel so Sachen, zu viel ist zu viel mit allen Dingen im Leben.
00:24:19: Also auch mit der Musik.
00:24:20: Aber jetzt, wir waren ja schon fertig, ich würde sagen, Juno, Julai waren wir fertig mit dem Album.
00:24:27: Und dann habe ich es jetzt erst mal nicht mehr gehört, zweieinhalb Monate und jetzt höre ich wieder sehr viel.
00:24:31: Finde ich sie wieder alle ganz toll.
00:24:33: Jetzt will ich sie auch wieder hören.
00:24:34: Jetzt mache ich es manchmal selber im Auto auch an und höre die Musik da.
00:24:37: Sehr
00:24:37: gut.
00:24:37: In ein paar Tagen ist Weihnachten.
00:24:39: Weihnachten fliegst du auf Malle oder?
00:24:41: Weihnachten ist immer bei Mama.
00:24:43: Meine Mama ist über neunzig und da besuche ich sie natürlich gerne zu Weihnachten.
00:24:47: Und meine zwei von meinen Schwestern sind da, also wir sind da, drei von den Kindern sind da und eine Schwester besuchen wir noch dann, wenn wir in den Tagen da sind.
00:24:56: Ich finde, Weihnachten ist immer mal ganz ehrlich.
00:24:59: Eigentlich ist Weihnachten ja ein Kinderfest.
00:25:01: Was sollen wir Erwachsene mit Weihnachten außer, dass man sich freut, dass man frei hat?
00:25:05: Da wir aber beide alt sind, du und ich Matze, arbeiten wir ja auch ganz gerne.
00:25:10: Das passiert ja irgendwann im Leben.
00:25:11: Es gibt ja die, die sagen, boah, endlich nicht mehr arbeiten.
00:25:13: Ich freue mich, möchte nur noch Serien gucken und zu Hause sitzen.
00:25:16: Wir arbeiten aber mit Sechzig, beide noch freiwillig.
00:25:19: Also was ist für uns Weihnachten, außer dass man zu viel ist?
00:25:23: Dass man wahrscheinlich zu viel Rotwein trinkt und danach sagt, danke, haben wir das auch wieder gehabt.
00:25:28: Ist ja so.
00:25:29: Als Kinderfest finde ich Weihnachten super und dass alle jetzt schon verrückt spielen.
00:25:32: Ich sehe hier schon gegenüber in den Fenstern, wenn schon Tannenbäume aufgebaut.
00:25:37: Dabei haben wir im Anfang Dezember, aber du hast gesagt, in den nächsten Tagen ist Weihnachten, naja, in drei Wochen oder so, ne?
00:25:44: Also für mich ist Weihnachten und Silvester war mal anders.
00:25:48: Jetzt sind es einfach Tage, in denen leider die Geschäfte zu haben.
00:25:52: Opsi, habe ich das gesagt.
00:25:54: Aber es ist so.
00:25:56: Schlusssong von deinem tollen neuen Studioalbum Ina.
00:25:58: Das ist gut wahr.
00:25:59: Das Schönste ist gestern und ich habe das wirklich noch nie gesagt, aber ich habe gestern von Jürgen von der Lippe eine SMS bekommen, wo er mir zu diesem großartigen Album gratuliert hat und reingeschrieben hat, immer wenn er den Song hört.
00:26:13: Und der Refrag geht los, indem ich singe, man weiß erst, dass es gut war, dass er immer weinen muss.
00:26:18: Und da muss ich jetzt auch ganz schön mal fast ein bisschen weinen.
00:26:20: Ich hoffe, Jürgen ist nicht böse, dass ich das erzähle, weil eigentlich erzählt man Inhalte von privaten Nachrichten nicht.
00:26:26: In diesem Fall, glaube ich, bricht es mir und ihm keinen Zacken aus der Krone, das zu erzählen, weil das hat mich wirklich ... bewegt.
00:26:32: Ich weiß, Jürgen interessiert sich selber für Musik.
00:26:34: Der hört viel Musik und und und.
00:26:36: Und wenn der dir das so schreibt, mit auch seiner vergangenen Sendung, mit ich glaube nur die Liebe zählt lief ja immer Musik, die damals ein bisschen wie in meiner Sendung, was er vorstellte.
00:26:47: Da wusste man, das ist irgendwie besonders oder anders.
00:26:50: Und wenn mein Jürgen der Alte sagt, wie ich ihn ja mal nennen darf.
00:26:55: Wenn der mir das dann schreibt und das ist dieses Song gibt, den wir jetzt gleich hören, wo er immer, wenn es in den Refrain einsteigt, wo er weinen muss, ist das etwas ganz Tolles für mich.
00:27:06: Das ist das, wofür ich es mache.
00:27:07: Ina, vielen lieben Dank für deine Zeit.
00:27:11: Herzlichen Glückwunsch nochmals zum Album.
00:27:14: Bleibt gesund, sagt man, glaube ich, in unserem Alter.
00:27:16: Und Herzen und hoffentlich bis bald.
00:27:19: Danke, Meitz.
00:27:19: Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht.
00:27:21: Es war mehr ein inneres Bratkartoffelessen.
00:27:24: Und jetzt können wir bald Weihnachten
00:27:45: feiern.
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