#95 Sean Finn: DJ und Produzent aus dem Raum Stuttgart und ein echtes Urgestein der Clubszene

Shownotes

Außerdem spricht er über neue Remixe, alte Klassiker und seine Pläne für 2026. All das hört ihr in Matzes Plattenküche!

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00:00:01:

00:00:09: Schaufen

00:00:09: ist heute zu Gast DJ und Produzent aus dem Raum Stuttgart.

00:00:14: War der Rhythmus für dich, Schaufen, früher wirklich ein anderer?

00:00:18: Oder fühlt sich das nur so an?

00:00:20: Weiß ich alles drumherum so ein bisschen verändert hat.

00:00:22: Also früher, durch die damaligen Hits, Show Me Love, Written of the Night, war ich natürlich sehr, sehr viel weltweit unterwegs von Neuseeland, drei, vier Mal, Dubai, Amerika, Nikit Beach und überall.

00:00:40: Welche Rolle hatte damals der DJ aus deiner Sicht im Vergleich zu heute?

00:00:45: Also damals waren DJ noch DJ.

00:00:48: Heutzutage mussten DJs, Social Media Manager, Producer, alles in einem sein.

00:00:56: Er hat viel mehr Aufgaben.

00:00:58: Es wird viel mehr vom Label erwartet von einem Künstler, der schon viele Follower mitbringt.

00:01:06: Und ... viel Know-how, das man früher eben nicht gebraucht hat.

00:01:10: Früher hat man eben, hat das Label einen viel abgenommen, hat den Manager gehabt, die sich um vieles gekümmert haben und viel Arbeit abgenommen haben.

00:01:20: Mein Eindruck ist heute ein anderer.

00:01:23: Du wirst also, du bist hier ein YouTuber-Star oder ein TikTok-Star oder ein Instagram-Star und dann sagt man, hey, wir machen jetzt ein DJ-Star aus dir.

00:01:36: Und weil du eben schon so viele Follower hast und das Ganze, es spielt sich nicht mehr so viel um Musik, sondern um wer hat die meisten Follower, wer, wer bringt am meisten mit.

00:01:49: Und das finde ich etwas schade.

00:01:50: Also bei mir geht es hauptsächlich um die Musik und nicht um das Ganze drumherum.

00:01:56: Hier ist der Mix von Rhythm of the Night vom Sean Finn.

00:02:00: in der Plattenküche auf Donau, drei FN.

00:02:03: Ja, die Plattenküche heute mit Sean Finn, DJ und Produzent aus Stuttgart.

00:02:08: Wir sprechen über die gute alte Zeit.

00:02:10: Ich bin letztens

00:02:12: wirklich fast verschrocken,

00:02:13: als wir gesprochen haben.

00:02:14: Und du mir erzählt hast, in Stuttgart stirbt leider ein Club nach dem anderen.

00:02:18: Es ist da auch eine komplette Veränderung da.

00:02:20: Früher war da ja da auch mehr Haus angesagt.

00:02:23: Wie ist es, das ist aus deiner Sicht?

00:02:26: Also,

00:02:27: die reinen Hausklubs ... Die haben sich sehr, sehr dezimiert.

00:02:33: Es sind hauptsächlich Mixed-Music-Läden, wo von allem so ein bisschen gespielt wird.

00:02:39: Ein bisschen Hip-Hop, ein bisschen Dance, ein bisschen House, ein bisschen Elektro von allem so ein bisschen, weil was die Leute so hören.

00:02:52: Die neuen Sachen werden weniger angenommen.

00:02:55: Außer sie sind halt jetzt ein Ausreißer, würde ich mal sagen, von der ganzen Sache.

00:02:59: Und vom Hausbereich wird halt auch nur das kommerziellste gespielt, was eben die Leute so kennen.

00:03:06: Das ist ein bisschen schwierig.

00:03:08: Man hat früher einfach Club gespielt.

00:03:11: Die Leute waren da.

00:03:12: Heutzutage kannst du überall Set im Internet anhören.

00:03:17: Das ist dann für die Leute jetzt nicht mehr interessant, Club zu gehen.

00:03:21: Die gehen eigentlich nur noch so um jemanden kennenzulernen vielleicht.

00:03:25: Wobei das auch wieder abgenommen wird von irgendwelchen Apps, wo man sich einfacher kennen kann.

00:03:33: Okay, jetzt bist du ja Produzent natürlich auch.

00:03:36: Wie trist du denn die Auswahl deiner Songs, die du dann neu abmischst?

00:03:41: Wie war das im speziellen Fall bei Sun Classes at Night?

00:03:44: Ja, ich habe das Sankt Gleiseset Night schon mal gemacht vor zehn, fünfzehn Jahren.

00:03:49: Und ein Kollege von mir aus Ibiza, der Oscar da Sol, kam auf mich zu.

00:03:55: Und dass man vielleicht die wieder machen könnte.

00:03:58: Und ich fand das echt eine gute Idee.

00:04:00: Sankt Gleiseset Night ist so ein Club-Track.

00:04:06: Es gibt ja auch viele Leute, die mit ihrer Sonnenbrille im Club rumlaufen.

00:04:09: Und das passt eben sehr gut dazu.

00:04:12: Und so haben wir uns da gesetzt der oscar und ich und haben uns dort eine neue version die auch richtig gut chartet hier auch verkauft.

00:04:22: bei b-ports darüber oben ist einen charts und ich finde die nummer selber sehr geil spielt sie sehr gerne bin schon gespannt auf die nächste nummer die jetzt kommt mit ihm im schlepptau wieder und die wird noch stärker.

00:04:36: also sei gespannt was in den nächsten Wochen passiert.

00:04:41: Ja,

00:04:41: die Blattenküche heute mit Jo Finn, Produzent und DJ.

00:04:44: KI habe ich angesprochen.

00:04:46: Die Technik habe ich hier angesprochen.

00:04:47: Bist du jemand, der dort ähnlich wie viele andere aus unserer Genre die Freaks sind, sehr viel Geld dafür ausgeben für die Technik?

00:04:56: Ich hatte mal früher ein Studio, da hatte ich einen Mischpult, einen riesen Mischpult.

00:05:00: Ich hatte ein Synthesizer von Microwave damals, ein MIDI Keyboard, das war von Roland, dann viele Expander.

00:05:11: Ich hatte Sampler von Akrai und Boot und Teufel.

00:05:16: Das waren richtig viele Investitionen, die man früher machen musste.

00:05:20: um ein Studio auf die Beine zu stellen.

00:05:22: Heutzutage braucht man eigentlich gar nicht mehr viel.

00:05:26: Wir brauchen nur ein Laptop oder ein komputer, ein tolles Programm.

00:05:31: Da gibt's ja Cubase, Logic und Schießmicht Totales.

00:05:36: Letztendlich ist es egal, mit welchem Programm du arbeitest.

00:05:39: Zum Beispiel Abidshat damals mit einem Programm für neun neunzig Euro, glaub ich, gearbeitet und hat Rennung, Minale und Musik damit gemacht.

00:05:48: Also letztendlich spielt es überhaupt keine Rolle, mit welchem du arbeitest.

00:05:52: Du musst nur damit zurechtkommen mit dem System.

00:05:55: Und dann kannst du natürlich ... Gute Musik machen und du brauchst kein Geld für viele Synthesizer und alles möglich ausgeben.

00:06:03: Das gibt es heute alles Drum Machines.

00:06:05: Ich bin früher nach London gefahren, um einen neun, neun, neun Drum Machine zu kaufen, die ist eben... Nicht gab es die Roland TR-R, das war die Drum Machine, die in jedem Song fast drin war oder die Acht Null Acht, die Snares oder so.

00:06:23: Die waren legendär.

00:06:25: Heutzutage bekommst du das alles als nachgespielt.

00:06:30: Man hört es eigentlich kaum mehr raus, ob das jetzt von der Originalen oder von der Nachgespielten kommt.

00:06:35: Ja, so haben wir uns ein Nobody an in deinem Mix.

00:06:39: Zu Gast heute in der Blattenküche DJ und Produzent Shaw Finn.

00:06:43: Wir haben jetzt noch gar nicht über die Rechte gesprochen.

00:06:46: Kann man einfach sich ja am CD oder am MP-III Schrank bedienen und sich Songs herauspicken, die man möchte und die bearbeiten, wie man will oder muss man sich das vorher genehmigen lassen?

00:06:57: Also, wenn man zum Beispiel ein Song kabot, das heißt ein bestehendes Stück, möchte man ist selber rausbringen, dann muss man alles nachspielen, alles nachzingen lassen.

00:07:11: Außer man hat sich mit den Rechten geeinigt, zum Beispiel wie ich mit der Sängerin Corona, dass wir die Original-Spuren bekommen und den Rest eben dazuspielen.

00:07:20: Das ist natürlich dann die andere Form, aber ansonsten muss man sich rechtlich da absichern, also würde niemand raden, Original-Samples zu verwenden und die einfach dann zu releasen würde ich auf gar keinen Fall machen, das ist ganz sehr teuer werden.

00:07:33: Dann jedem Raden alles nachspielen, alles nachsingen lassen, dann hast du keine Probleme.

00:07:39: Natürlich musst du das noch beim Verlag, mit dem Verlag klären.

00:07:44: Dadurch, dass es keine eins zu eins Produktion ist, also sprich, musst du dann das eins zu eins kopieren, dann kriegst du keine Probleme, kannst du es einfach rausstellen.

00:07:54: Wenn du das jetzt bearbeitest und das ist eine Bearbeitung, wenn du das jetzt ein bisschen schneller machst oder hier naheher bringst, wo um Original nicht so da drin ist, dann ist das schon eine Bearbeitung und da solltet man dann eine Genehmigung vom Verlag einholen.

00:08:10: Aber es ist natürlich so, dass wenn du die Originalstimmen hast, am Beispiel von Corona eben genannt, dann macht das wahrscheinlich auch für dich als Produzent die Sache in Anführungszeichen etwas leichter, ne?

00:08:20: Ja, also es kann.

00:08:22: Gut klingen, es kann aber auch, es gibt viele Songs, wo ich jetzt sage, das Nachgesungen klingt besser, wie das Original.

00:08:30: Also das würde ich jetzt nicht sagen.

00:08:32: Mal klingt das so, mal so besser.

00:08:34: Es kommt immer aufs Endergebnis drauf an.

00:08:36: Deswegen lassen wir da immer braschen und gehen ohne Vorurteile in so eine Geschichte rein.

00:08:42: Aber jetzt hier im Sinne von Corona, da hat das Ding gemacht mit der Originalsängerin zusammen.

00:08:48: zu arbeiten und man sieht ja auch, es hat über fünfzig Millionen Streams bei Spotify.

00:08:54: Dem gibt er den Produkt dann auch recht.

00:08:57: Die Blattenküche heute mit Jean Finn, Produzent und DJ aus dem Raum Stuttgart.

00:09:02: Wir sind noch beim Themenkomplex produzieren, beim Songs bearbeiten.

00:09:06: Bei der Erfindung der Songs, Jean, wie bist du davor gegangen?

00:09:09: Sind das Alltime Classics, die du selber auch immer im Original früher vielleicht aufgelegt hast?

00:09:14: Das sind meistens Songs, die ich gerne in meinem Set spielen würde, aber ich finde keinen...

00:09:20: Ah, verstehe.

00:09:21: Kein Mix, der mir jetzt gefällt, wo ich sage, den könnte ich anspielen.

00:09:25: Und dann setze ich mir ran und probier mal aus, wie das klingt, wenn man das ein bisschen anders macht, wie das Original.

00:09:34: Und da ist es aber auch bei deinen Sachen, Entschuldigung ja oft so, dass du nicht, finde ich, jetzt übertreibst.

00:09:40: Weil wenn man dann zu viel reinpackt, wenn man zu viel Effekte, zu viel, ja, was es da alles gibt.

00:09:47: Dann kann es auch einen Titel kaputt machen, finde ich.

00:09:50: Genau, dann ist er überproduziert, dann denkt es einfach zu voll.

00:09:56: Im Klubbereich braucht man einfach nur wenige Groups, die ... Jetzt nicht zu viele Harmonien haben, sonst sind wir irgendwann im Pop-Bereich, dann kannst du dich auch ans Radio setzen und einen Radio hören.

00:10:10: Aber im Club-Bereich möchte man ja tanzen, dazu braucht man Riven, die eben gleichdadig laufen und nicht zu viele Harmoniewechsel haben.

00:10:19: Und dann funktioniert das auch, also jedenfalls im Hausbereich.

00:10:23: Im Black- oder Pop-Bereich ist wieder anders.

00:10:26: Wie viele Songs hast du schon bearbeitet?

00:10:28: Oh je, über hundert bestimmt, wenn nicht nur mehr.

00:10:32: Die Remixer alle zusammenzählen, die Eigenveröffentlichungen, dann sind das weit überhundert bestimmt.

00:10:39: Und hast du dann so Phasen, wo du mehr produzierst, wie du beim Auflegen bist oder hältst dich sowas die Waage oder kann man da überhaupt gar keinen Ablauf finden?

00:10:49: Das ist wahrscheinlich anders, ne?

00:10:51: Also man geht so ran, dass man ... Man lässt Vocals von einem Stück nachsingen zum Beispiel, das man gerne machen möchte und dann dauert das ja und solange macht man natürlich dann was anderes und hat vielleicht auch noch eine andere Idee.

00:11:04: Manchmal sitzt man im Song dran und da passt noch nicht irgendwas.

00:11:08: Also lässt man das erstmal liegen und geht solange an einen anderen Song und bis man dann nach zwei Wochen später das noch mal mit nüchternen Ohren anhört und fällt einem die eine oder die Idee ein, sodass man das dann doch fertig machen kann und releasen kann.

00:11:27: Also momentan habe ich so bestimmt fünf, sechs Songs in Watteschleife, die quasi dann so step by step released werden.

00:11:35: Wir kommen zur Song The Man with the Red Face im Shaw Finn Mix in der Blattenküche auf Dolor III.

00:11:43: Das Schaufen ist mein Gast.

00:11:44: Wir sprechen über die Clubs.

00:11:46: Wir sprechen über das DJing.

00:11:49: Ja, es hat sich verändert.

00:11:49: Es hat sich verändert zu den Anfängen der zweitausenden.

00:11:53: Das muss man ganz klar sagen.

00:11:54: Und die Generationen haben sich verändert.

00:11:57: Früher hat man noch gefragt, sorry, wie heißt der Song?

00:12:00: Kann ich mir dann aufschreiben?

00:12:01: Heute hängt man einfach nur ein Handy, die er unter die Nase, ne?

00:12:05: Ja, heute ist es schassam.

00:12:07: Ja, früher ... Musstest du eigentlich auflegen können?

00:12:10: Das war der große Unterschied.

00:12:12: Ich habe ja mit Schallplatten angefangen.

00:12:14: Ich habe in der Diskothek war ich und habe gesehen, wie da der DJ arbeitet mit zwei Ladenspielern mitspolt.

00:12:21: Das fand ich so faszinierend, dass ich mir dann auch einen Ladenspieler gekauft habe.

00:12:26: Damals die Technik XII, das war ein Must.

00:12:30: Es gab ein anderer Player, der weltweit genutzt wurde.

00:12:35: Es gab nur den Technik-Zwölfzehn und darunter gab es gar nichts.

00:12:39: Mischpult war meistens Wortschegal, meiner Frau von Deinerkorb damals.

00:12:43: Und so habe ich mir dann desynchronisieren von zwei Musikstücken gelernt.

00:12:48: Das habe ich mir selber.

00:12:49: Da gab es niemanden, der dir das gezeigt hat.

00:12:51: Du musst es dir selber lernen.

00:12:54: Die Geschwindigkeit einstellen, so dass es für beide Stücke gepasst sind und an der richtigen Stelle den Übergang zu machen.

00:13:01: Und heutzutage, ja, da gibt es die Technik, die von Pioneer und sämtlichen anderen Herstellern die Synktaste, wo das automatisch die Tracks synkt.

00:13:14: Das hat natürlich den Vorteil, du kannst viel schneller arbeiten.

00:13:17: Früher hat man ein Stück auch für mal fünf Minuten laufen lassen dürfen.

00:13:22: Heute ist es nur noch im Technobereich, wo man länger wie fünf Minuten ein Stück anhören kann, tanzen kann.

00:13:31: Aber im Haus und selbst im Hip-Hop-Bereich, die mixen alle anderthalb bis zwei Minuten einen neuen Song rein.

00:13:39: Das ist schon mir etwas zu wild.

00:13:43: Meine Songs laufen jetzt im Hausflor ca.

00:13:47: vier Minuten oder so, würde ich jetzt sagen, mit Mixstyle, also dreieinhalb.

00:13:51: Die Leute sollen ja dann auf den Song tanzen und die sollen den genießen und nicht gleich nach einem halben Bund schon wieder den nächsten bekommen.

00:13:58: Immer nur schnell schnell schnell ist finde ich auch nicht immer gut, ne?

00:14:02: Genau, absolut.

00:14:03: Und das schreibe ich.

00:14:05: Wie gehst du damit um?

00:14:05: Schau, wenn du jetzt merkst, der Dreck funktioniert online beim Downloading und so weiter, aber eben Klub überhaupt nicht.

00:14:13: Ich teste ja meine, ich habe den Vorteil, dass ich die Sachen testen kann und wenn mich dann noch irgendwas stört, dann wird das beseitigt.

00:14:22: Ich hoffe, es gelingt mir oft.

00:14:26: Aber ich meine, dass ein DJ der bessere Producer jetzt ist, wie einer, der quasi nur im Studio sitzt, produziert und quasi nie außen guckt, wie funktionieren denn die Tracks im Club?

00:14:41: Man kann das natürlich am besten im Klub testen, ob was funktioniert, ob eine Stelle noch ein bisschen zu langweilig ist, muss es kürzer werden, muss es schneller auf den Punkt kommen.

00:14:53: Das kann man halt im Klub am besten testen, finde ich.

00:14:56: I follow Rivers.

00:14:57: Nächster Song im Mix von Xiaofin hier in der Plattenküche auf Donau, drei FN.

00:15:02: Xiaofin ist heute mein Gast.

00:15:04: Wir sprechen über seine Arbeit als Produzent und DJ, die sehr interessant ist und sehr spannend ist.

00:15:11: Aus deiner Sicht, Jean, wie erlebst du denn die neue Generation von Clubgängern?

00:15:16: Also, ich glaube, im Zeitalter von TikTok können die Leute, es muss immer sofort alles geschehen, alles ganz schnell auf den Punkt sein.

00:15:27: Man hat keine Zeit mehr.

00:15:28: Auch wenn jemand herkommt und sagt, kannst du mal diesen Song spielen?

00:15:36: Und wenn er passt, warum nicht, dann spiele ich den auch.

00:15:41: ist ja kein Problem, wenn er ins Programm passt, dann muss ich muss halt bloß den richtigen Zeitpunkt erwischen.

00:15:46: Also es muss schon passen.

00:15:50: Man kann jetzt keinen Rockstück in einem klassischen Hausstück.

00:15:55: Da muss man erst so eine Rücke finden, so ein, zwei Songs bis man da hinkommt, wo man hinkommen möchte mit dem Song, wo sich die Person gewünscht hat.

00:16:08: Und das verstehen viele nicht.

00:16:09: Die denken, ja, du machst Knopfdruck, tack, jetzt kommt das andere Lied gleich rein.

00:16:15: Und das muss dann zu dem anderen Vorgängerlied passen.

00:16:18: Also, das ist halt nicht oft so, es ist halt oft so, dass man erst mal da hinkommen muss.

00:16:25: Und da bin ich auch manchmal im Flussstände, dass leider viele Clubgänger gar nicht haben.

00:16:30: Die haben gar keine Zeit mehr.

00:16:32: Und

00:16:32: hat sich aus deiner Sicht auch das soziale Miteinander auf dem Dancefloor verändert?

00:16:37: Na ja, man sieht halt jetzt ein Mädels, die in ihr Handys singen und dazu tanzen.

00:16:43: Und das kann ich halt schon nicht.

00:16:47: Wir haben sie sich noch gegenseitig angeschaut.

00:16:49: Heute schaut man ein Handy an.

00:16:51: Ja, das ist halt die heutige Zeit so, ne?

00:16:55: Und wir freuen uns natürlich auf den Sommer, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:16:58: Sprechen dann da auch gleich über deine Aktivitäten.

00:17:00: Und jetzt eine schöne Sommernummer von dir im Mix.

00:17:03: Pasildar, hier ist Shofin in der Blattenküche auf Donau, drei FM.

00:17:07: Die Blattenküche heute mit Shofin.

00:17:10: Was plant du zwanzig, sechsundzwanzig?

00:17:11: Kann man da schon ein bisschen was verraten?

00:17:13: Ich hab vorhin noch mal meinen Sommer-Hit.

00:17:16: Summer Days, kommt jetzt noch mal ein richtig geiler Remix raus.

00:17:19: Okay.

00:17:20: Weil ich Play-On beauftragen, Remix zu machen.

00:17:24: Und der ist auch richtig gut geworden im Afro-House-Style.

00:17:27: Und die Nummer hat ja sehr, sehr, sehr gut in der Türkei zum Beispiel performt, in Russland, in der Ukraine, auf dem Balkan.

00:17:40: hat er sehr, sehr gut performt und auch oft noch im Radio gespielt, das Original von mir.

00:17:46: Und deswegen kommt da jetzt ein neuer Mix raus.

00:17:49: Und ja, die anderen Mixen sind noch etwas in Bearbeitung.

00:17:55: Deswegen möchte ich da jetzt momentan nichts darüber sagen.

00:17:59: Aber ja, man ist viel unterwegs.

00:18:02: Ich bin gerade an was auflegen in Thailand oder in Vietnam.

00:18:08: Und ... Da schauen wir jetzt mal.

00:18:11: Auch ein neues Seelein bin ich dran.

00:18:14: Da muss man nur einen Termin finden.

00:18:15: Spannende Geschichten.

00:18:17: Du hast das Ausland angesprochen.

00:18:19: Nimmst du das auch wahr, dass dort in Anführungszeichen so ein bisschen diese Haus- und Klubszene ausstirbt wie bei uns in Deutschland?

00:18:27: Oder ist es da ein ganz anderes Gefühl, weil die Leute dort Urlaub machen, weil sie die Sonne haben?

00:18:33: Ja, also ... Man ist ja meistens nur ein Tag oder zwei Tage.

00:18:39: Natürlich ist es auf dem Event dann super.

00:18:42: Da ist es dann richtig kluppig.

00:18:44: Es ist ein poher Haus.

00:18:46: Es sind viele Menschen, die ... die darauf abbreiern.

00:18:51: Man hat den Eindruck, dass es irgendwie da dann besser funktioniert und bei uns eben sich die Klubszene verändert hat.

00:19:00: Dann wünsche ich dir weiterhin ein glückliches Händchen, was das produzieren angeht.

00:19:04: Weiterhin viel Freude und Spaß in den Clubs der Welt beim Auflegen und hoffentlich bis bald mal wieder auch zusammen irgendwo in irgendeiner Location.

00:19:12: Und bedanke mich sehr für deine Zeit.

00:19:14: zum Abschluss Don't Stop Believing.

00:19:16: Schau hin.

00:19:17: Vielen Dank.

00:19:18: Donau-Dreifem, Matzes Plattenküche mit Matze Ehring.

00:19:24: Immer Dienstag ab zwanzig

00:19:25: Uhr und Samstag

00:19:26: ab

00:19:27: achtzehn

00:19:27: Uhr.

00:19:28: Präsentiert vom Tenchert Immobilien.

00:19:30: Wir sind mit über dreißig Jahren Markterfahrung für euch vor Ort.

00:19:34: www.tenchert.de.

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